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Aktuelle Corona-Analyse und Langzeitvergleich

Omikron-Welle am Abebben? Wo die Zahlen im Kreis Altötting trotzdem noch weiter steigen

Erstmals in diesem Jahr ist jetzt eine deutliche Entspannung der Corona-Lage auch im Landkreis Altötting spürbar: Wir haben analysiert, in welchen Kommunen das besonders deutlich wird und wo die Zahlen trotzdem weiter ansteigen.

Landkreis Altötting - Die Sieben-Tage-Inzidenz sank zuletzt wieder deutlich auf jetzt 1344 und auch die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Landkreis Altötting geht inzwischen klar zurück: 2160 sind es am Dienstag (1. März) noch - und damit etwa 500 weniger als noch in der Vorwoche. Das Bild spiegelt sich auch in den meisten Kommunen im Landkreis wider: 18 der 24 Kommunen weisen weniger Corona-Infizierte aus als vor einer Woche. In sechs steigen die Zahlen aber trotzdem noch.

Corona-Schwerpunkt im Süden des Landkreises Altötting

Im Verhältnis zur Einwohnergröße ist Halsbach momentan am stärksten vom Coronavirus belastet. Die 34 Infizierten entsprechen dort 3,25 Prozent der Bevölkerung. Es folgen Feichten mit 2,96 Prozent an „aktiven“ Fällen - insgesamt 37 - und Teising mit 2,87 Prozent bzw. 53 Corona-Fällen. Im Landkreis-Schnitt sind momentan 1,93 Prozent infiziert. Halsbach und Feichten gehören auch zu jenen Kommunen, in denen die Zahlen weiter steigen. Auch in Garching, Tüßling, Tyrlaching und Unterneukirchen ist das der Fall. Der Schwerpunkt liegt momentan also eher im Süden des Landkreises Altötting.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 1. März.

Bei den absoluten Zahlen führen die größeren Orte im Landkreis: Burghausen hat momentan 356 Corona-Infizierte zu vermelden, in Altötting sind es 238 und in Garching 213. Alle weiteren Kommunen liegen unter der Marke von 200. Die wenigsten sind es in Erlbach (11) und Stammham (16). Besonders deutlich fällt der Rückgang der Zahlen im Vergleich zur Vorwoche in Erlbach und Reischach aus, wo sich der Wert mehr als halbiert.

„Aktive“ Corona-Fälle in Burghausen, Altötting, Burgkirchen, Töging und Neuötting im Verlauf der vergangenen Wochen.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 304 Todesfälle im Landkreis zu beklagen - sechs mehr als vorige Woche. 23 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit in einem Krankenhaus untergebracht, drei von ihnen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden. Die Werte sind über die vergangenen Wochen recht stabil. Die Corona-Variante „Omikron“ gilt als wesentlich ansteckender als Delta. Gleichzeitig gehen Fachleute davon aus, dass Omikron im Schnitt mildere Krankheitsverläufe verursacht.

xe

Rubriklistenbild: © pixabay

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