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Neuötting stellt auch noch restliche Straßenbeleuchtung auf LEDs um

„Das bedeutet, unter anderem, eine erhebliche Einsparung bei den Betriebskosten!“

Neuötting schreitet bei der Umstellung von herkömmlichen auf LED-Straßenlaternen zum Abschluss. Erster Bürgermeister Peter Haugeneder (SPD) weißt dabei auf die erheblichen Einsparungen für die Gemeinde hin.
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Neuötting schreitet bei der Umstellung von herkömmlichen auf LED-Straßenlaternen zum Abschluss. Erster Bürgermeister Peter Haugeneder (SPD) weißt dabei auf die erheblichen Einsparungen für die Gemeinde hin.

Sowohl aus der Politik als auch der Bürgerschaft gibt es Zustimmung, nun wird die Umstellung der Straßenbeleuchtung in Neuötting auf LED-Leuchten demnächst ihren Abschluss finden. Sie bringt eine ganze Reihe von Vorteilen, nicht zuletzt bei den Betriebskosten.

Neuötting - In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stadtrat von Neuötting die abschließende Umrüstung aller noch nicht aufgerüsteten Straßenbeleuchtung auf LED. „Das bedeutet, unter anderem, eine erhebliche Einsparung bei den Betriebskosten von 48 Prozent. Statt bisher 34.000 nun nur noch 7600 Euro jährlich. Das wird sich dann in etwa sechs Jahren amortisiert haben“, berichtet Neuöttings Erster Bürgermeister Peter Haugeneder (SPD) gegenüber innsalzach24.de. „Die entstehenden Kosten von 280.000 Euro erhalten eine Förderung von 30 Prozent. Der Stadt bleiben also noch etwa 180.000 Euro Restkosten.“

Neuötting schließt Umstellung von Straßenleuchten auf LED ab - Viele Vorteile durch neue Leuchtkörper

Bislang waren sogenannte „Hochdruck-Quecksilberdampflampen“ europaweit der Standard für Straßenlaternen. Seit 1. April 2015 jedoch dürfen diese wegen zu geringer Effizienz auf EU-Beschluss nicht mehr angeboten werden. In vielen Städten und Gemeinden wird daher seitdem die Umstellung konsequent vorangebracht. Beispielsweise auch in Wasserburg, wo man sich ebenfalls enorme Einsparungen verspricht. Auch Neuöttings Bürgermeister Haugeneder hat wiederholt die Maßnahme als einen Eckpfeiler auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Stadt genannt. Daneben will er auch den Bau von Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung städtischer Gebäude wie dem Rathaus und den Schulanlagen, eine Lärmschutzwand mit Photvoltaik-Anlage errichten und die Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft Inn-Salzach stärken.

Als einer der Hauptvorteile, neben der Energieeffizienz, werden bei LED-Leuchten vor allem deren Dimm-Möglichkeit genannt. So kann Lichtverschmutzung aber auch schädliche Auswirkungen von Dauerbeleuchtung auf Tier- und Pflanzenwelt eingeschränkt werden. Auch in der Bürgerversammlung in Neuötting Ende Mai 2019 war der Wunsch vorgetragen worden, dass diese Möglichkeit ausgeschöpft wird. Manuela Reiter regte damals an, die Straßenbeleuchtungen zu dimmen, um große Insektenansammlungen im Sinne des Artenschutzes künftig zu verhindern. 

hs

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