Das ging prompt

Randvolle Altglas-Container in Neuötting: So hat die Stadt reagiert

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Stadt Neuötting – Wohin mit dem Altglas, wenn der Container bereits randvoll ist und man schon gar nicht mehr ran kann, weil unzählige Flaschen bereits davor abgestellt worden waren? Das fragte ein Leser von innsalzach24.de. Prompt hat sich an diesem Containerstandort etwas getan und mehr noch.

Das Altglas davor wurde entfernt und die Container geleert." Das berichtet Erich Nachreiner, Geschäftsleiter der Stadt Neuötting auf Nachfrage von innsalzach24.de zum fraglichen Standort in der Braumeisterstraße (hinter dem Netto). Der Restmüll, der dort ebenfalls für Unmut gesorgt hatte, sei noch am Freitag durch Mitarbeiter des Bauhofes entfernt worden. Es gibt aber noch mehr zu berichten.

Das ging prompt

So hat die Stadt laut Nachreiner mit der Entsorgerfirma Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG einen kürzeren Anfahrtsturnus für die Altglascontainer in der Braumeisterstraße (hinter dem Netto-Markt) vereinbart. Künftig werde diese Stelle zwei Mal wöchentlich angefahren. Außerdem soll die Anzahl der Altglascontainer erweitert werden. Darüber hinaus bekomme die Stadt auf dem Parkplatz südlich des Friedhofes am Donnerstag eine fünfte Sammelstelle für Altglas.

Hintergrund ist das Duale System Deutschland. Kurz gesagt ist es so: Mit dem Kaufpreis hat der Kunde bereits für die Verpackung eines Produktes bezahlt. Für die Entsorgung von - wie hier - Altglas sind Unternehmen wie die Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG verantwortlich. Die Zusammenarbeit der Stadt mit Veolia sei gut, so Erich Nachreiner: Es werde schnell reagiert.

Kein Generalverdacht

In nächster Nähe zum Standort der Altglascontainer in der Braumeisterstraße parken für gewöhnlich LKWs. Ein weiterer Leser von innsalzach24.de hat die Redaktion darauf aufmerksam gemacht. Dass der gefundene Restmüll den jeweiligen Fahrern zuzuschreiben ist, könne er nicht bestätigen, so Nachreiner. Es müssten schon eindeutige Hinweise gefunden werden

Gibt es eindeutige Hinweise im gefundenen Resmüll, der dort vor den Altglascontainern entsorgt wurde, werde die Stadt nicht zögern und die Arbeiten des städtischen Bauhofes dem Verursacher in Rechnung stellen. Von einem Generalverdacht gegen die dort parkenden LKW-Fahrer distanziere sich die Stadt.

rw

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