Zwischen Faltermeierberg und altem Kino in Neuötting

Trotz "Verlockung": Es gilt Einbahnstraße und kein "Anwohner frei"

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Neuötting - Seit rund einem Monat geht es vom Faltermeierberg an nur noch in im Einbahnstraßenverkehr nach Altötting. Wer von der Kreisstadt in die Innstadt will, muss außen rum fahren. Das gefällt einigen offenbar gar nicht.

Seit 8. April ist die Altöttinger Straße zwischen Faltermeierberg und altem Kino nur noch von Neuötting her kommend befahrbar. Der Grund: Die Fernwärme kommt in die Innstadt. Das Energiesparwerk Altötting verlegt derzeit die entsprechenden Rohre. Das macht die Einbahnstraßenregelung nötig. Das gefällt einigen offenbar gar nicht.

Es sind nur weniger Meter, aber …

Diese Einbahnstraßenregelung gilt für alle, ohne Ausnahme. Von Altötting aus kommend ist ab dem Alten Kino Schluss, auch für die Anwohner im sogenannten Michaelifeld. Obwohl es nur wenige Meter bis zur Feldstraße sind: Alle müssen die Umleitung nehmen und schließlich über die Staatsstraße 2108 nach Neuötting oder eben in das Wohngebiet Michaelifeld fahren.

… kein „Anlieger frei“

Weil die Umleitung über übergeordnete Straßen führt, ist nicht die Stadtverwaltung für diese Regelung verantwortlich, sondern das Landratsamt Altötting, erklärt der Bauamtsleiter von Neuötting, Alois Schötz. Jeder, der meine, er könne da mal eben schnell durch, weil es kürzer ist, müsse damit rechnen, dabei von der Polizei erwischt zu werden. Wann, wie oft diese vor Ort sein wird, obliege der zuständigen Dienststelle in Altötting, hieß es.

Das kann teuer werden

Eigentlich würden zwei Autos an der Engstelle auf Höhe des Chinarestaurants „Golden Panda“ an der Ecke Altöttinger Straße/Feldstraße nebeneinander fahren können. Dürfen tut das ein Lenker aus Altötting her kommend jedenfalls nicht. 25 Euro kann es kosten, wenn man dabei erwischt wird. Teurer wird es, wenn durch das widerrechtliche Fahren jemand gefährdet wird oder es zu einem Unfall kommt.

Fotos: Vom Faltermeierblock bis zum alten Kino: Ab Montag Einbahnstraße

Bei der Polizei melden!

Auf Nachfrage von innsalzach24.de erklärt Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern, dass die Polizei in solchen Fällen vermehrten Hinweisen aus der Bevölkerung nachgeht. Dort wird man nach Ermessen tätig, schaut sich die Lage an, spricht Verwarnungen aus oder erhebt eben die entsprechenden Bußgelder

rw

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