Schwalbe gerettet: Das gab es so noch nicht!

Freiwillige Feuerwehr Neuötting: Einsatz mit Seltenheitswert

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Dieses Bild muss man erklären: Es sind die Hände von zwei Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Neuötting, welche die gerettete Schwalbe hier umfassen. Einer von unten und der zweite zur Sicherheit eher von der Seite.
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Neuötting - Eine Schwalbe hatte sich in einer Schnur verfangen. Die Freiwillige Feuerwehr Neuötting hat das Tier aus seinen Fesseln befreit und in die Freiheit entlassen.

Die berühmte Katze auf dem Dach oder Baum, die gerettet werden muss – „Ein bis zwei Mal pro Jahr“, sagt Markus Falter von der Freiwilligen Feuerwehr Neuötting, dass das dort in Wirklichkeit vorkommt. Somit ist diese aktuelle Geschichte eine mit besonderem Seltenheitswert: „Eine Schwalbe hatte sich unter einer Dachgaube in einer Schnur verhangen.“ Die entsprechende Pressemeldung hat die Redaktion von innsalzach24.de erreicht und wir haben nachgefragt.

Im Prinzip ist alles sehr schnell erzählt:

Vogel verfängt sich in einer Schnur. Hausbesitzer bemerken das und rufen die 112. Die Leitstelle gibt die Meldung an die zuständige Feuerwehr. Die rückt aus, Vogel gerettet, alles klar. Freilich: Jetzt könnte man fragen, ob die bei der Feuerwehr nix besseres zu tun haben.

Nicht anfangen, zu hinterfragen!

Klare Antwort in diesem Fall: Es lag nix „wichtigeres“ vor, also kein Einsatz, der in irgendeiner Weise dringender gewesen wäre.

Für einen Feuerwehrler ist es wurscht, worum es konkret geht“, erklärt Markus Falter auf Nachfrage von innsalzach24.de am Freitagvormittag. „Wir rücken aus, wenn wir gebraucht werden.“ Wenn man anfange, eine Alarmierung zu hinterfragen, dann mache das ganze System keinen Sinn.

Die Schwalbe "schwebte" von dannen.

So sind sie also hoch in die Dachgaube, haben die Schwalbe von der Schnur befreit und kurz danach schon konnte der Vogel wieder von dannen schweben.

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