Haugeneder bleibt Bürgermeister

Neuötting: Zufriedenheit auf beiden Seiten

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Amtsinhaber Peter Haugeneder (SPD, links) hat sich bei der Bürgermeisterwahl in Neuötting klar gegen Veit Hartsperger (CSU) durchgesetzt.
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Neuötting - Peter Haugeneder (SPD) setzte sich klar gegen seinen Herausforderer Veit Hartsperger (CSU) durch. Warum der CSU-Politiker dennoch zufrieden ist:

Das Votum der Neuöttinger war eindeutig: 64,17 Prozent der Wähler stimmten am Sonntag für Amtsinhaber Peter Haugeneder (SPD). "Ich bin sehr glücklich und zufrieden", sagte Haugeneder, der bereits vor sechs Jahren mit 60,87 Prozent der Stimmen einen souveränen Sieg gefeiert hatte. "Die Bürgerinnen und Bürger haben meine Arbeit als Bürgermeister anerkannt und sehr positiv bewertet", bilanzierte Haugeneder.

Doch auch sein 34-jähriger Herausforderer von der CSU sieht in erster Linie das Positive - und das war aus Sicht der Union ganz klar die Stadtratswahl. Der CSU fallen zehn Sitze zu, zwei mehr als bislang. "Im Stadtrat haben wir das allerbeste Ergebnis überhaupt in Neuötting erzielt und zwei Sitze hinzugewonnen. Mit diesem Ergebnis müssen wir uns nicht verstecken", sagte Hartsperger gegenüber unserer Redaktion. "Wir haben wahnsinnig gut gearbeitet, ich möchte mich bei allen bedanken."

Gute CSU-Bilanz dank Stadtratswahl

Mit zehn Sitzen stellt die Union die stärkste Fraktion im Stadtrat. Die Freien Wähler kommen auf zwei Sitze, SPD und Grüne errangen im Listenverbund insgesamt acht Sitze. Die CSU möchte mit Bürgermeister Haugeneder konstruktiv zusammenarbeiten - genau wie bislang. "Wir haben sehr viele Themen eingebracht, die von Haugeneder aufgenommen wurden", sagte Hartsperger. Einige Themen dürften nach der Vorstellung des 34-Jährigen auf der Agenda noch weiter nach oben rücken. "Mir geht das Thema Energie ab. Da könnte mehr laufen", so Hartsperger, der auch bei der Grundstücksentwicklung die Stadt in der Pflicht sieht. Grundstücke erwerben, entwickeln und als Bauland ausweisen - für Veitsperger ist dies eine Zukunftsfrage. "Das ist wichtig für künftige Generationen. Ich würde mir wünschen, dass das vorangetrieben wird."

Über seine politischen Ambitionen äußerte sich Hartsperger zurückhaltend. Als Perspektivkandidat für die kommende Bürgermeisterwahl sieht sich der 34-Jährige nicht zwangsläufig. "Man kann nicht vorausplanen. Jetzt muss sich erst mal der Stadtrat finden."

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