Sanierung der Bahnhofstraße abgeschlossen

14.000 Fahrzeuge pro Tag: Endlich wieder freie Fahrt über die Innbrücke!

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Sanierung der Bahnhofstraße abgeschlossen: Endlich wieder freie Fahrt über die Innbrücke! (von links: Sebald König, Peter Haugeneder, Erwin Schneider)
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Neuötting – Fast fünf Monate dauerte die Sanierung der Bahnhofstraße. Seit Freitagmittag ist sie nun wieder komplett befahrbar. Jetzt geht es endlich auch wieder über die Innbrücke stadtaus-/einwärts in/von Richtung Holzland.

Kurz nach 12.30 Uhr war es soweit: Das Band war symbolisch durchschnitten und die Innbrücke in Neuötting wieder für den Verkehr freigegeben. Damit ist die fünfmonatige umfangreiche Sanierung der Bahnhofstraße abgeschlossen. Die Umleitungen und entsprechende Beschilderungen werden am Freitagnachmittag Stück um Stück abgebaut.

„Es war eine lange Durststrecke“ (Landrat Erwin Schneider)

Alle Verantwortlichen zeigten sich froh, dass die Baumaßnahme pünktlich abgeschlossen werden konnte. So meinte Landrat Erwin Schneider „Es war eine lange Durststrecke.“ Er kommt bekanntlich aus Pleiskirchen und hat nach eigenen Angaben auch schon mal zeitliche Verzögerungen aufgrund der Umleitungen hinnehmen müssen. Zum Thema Kosten sagte Schneider, dass es wohl hier und da gewisse Stellschrauben gebe, alles aber im Rahmen geblieben sei. „Hauptsache, es ist jetzt fertig.“

„Es war eine lange Durststrecke“, sagte Landrat Erwin Schneider am Freitagmittag bei der Freigabe der Innbrücke in Neuötting für den Verkehr.

„Großer Dank gilt der ausführenden Baufirma“ (Bürgermeister Peter Haugeneder)

Es sei der Verdienst der ausführenden Baufirma, dass alles so reibungslos verlaufen und das gesamte Projekt „Sanierung der Bahnhofstraße“ im zeitlichen Rahmen geblieben ist, so Haugenender am Freitagnachmittag im Pressegespräch. Immerhin:

  • Verkehrszählungen zufolge sollen für gewöhnlich rund 14 .000 Fahrzeuge die Innbrücke überqueren – pro Tag.
  • Auf der rund einen Kilometer langen Bahnhofstraße sollen es 11.000 Fahrzeuge sein – auch pro Tag.

Haugenender freut sich auch darüber, dass die Gewerbetreibenden in der Bahnhofstraße wenn, dann nur für einen kurzen Zeitraum nicht direkt mit dem Auto erreichbar waren. Für ihn auch ein Zeichen für die tolle Arbeit der ausführenden Baufirma wie überhaupt für die gesamte Planung des Projektes. Die Bahnhofstraße ist Teil der Staatsstraße 2107. Damit zeichnet das Staatliche Bauamt Traunstein für das Projekt maßgeblich verantwortlich.

Neuöttings Erster Bürgermeister richtet den Dank der Stadt insbesondere auch an die ausführende Baufirma bei der Sanierung der Bahnhofstraße.

Neugestaltung

Im Zuge der Sanierung wurde die Bahnhofstraße neu gestaltet. Es gibt jetzt einen Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 28 Metern. „Die Stadt Neuötting errichtete (dazu) einen straßenbegleitenden Geh- und Radweg auf der Westsseite der Bahnhofstraße“, gibt das Staatliche Bauamt Traunstein in einer Presseinformation bekannt. „Gleichzeitig wurde im Zuge der Bauarbeiten die Staatsstraße 2107 etwas verschmälert“, heißt es weiter. „So kann stadtauswärts ein 1,50 Meter breiter Streifen für Radfahrer angeboten werden.“

Insgesamt belaufen sich die Baukosten laut Staatlichem Bauamt Traunstein auf rund 2,4 Millionen.

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