Bauschutt illegal entsorgt

TechnoSan: Ermittlungen vor dem Abschluss

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
In dieser Kiesgrube in Altmühldorf wurden zuerst erhöhte Messwerte festgestellt. Das kontaminierte Material ist inzwischen entfernt worden.
  • schließen

Neuötting - Kommt es schon bald zur Anklage? Die Staatsanwaltschaft München II möchte die Ermittlungen im Fall TechnoSan noch in diesem Jahr abschließen.

Im Fall TechnoSan stehen die Ermittlungen offenbar kurz vor dem Abschluss. Medienberichten zufolge möchte die zuständige Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen sogar noch im alten Jahr abschließen. Über die Ergebnisse der Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft indes noch nichts verlauten lassen. Neben des im Februar festgenommenen Geschäftsführers der Firma - er sitzt noch immer in Untersuchungshaft - stehen sieben weitere ehemalige TechnoSan-Mitarbeiter unter Verdacht. Ob - und gegen wen - Anklage erhoben wird, entscheidet sich nach Abschluss der Ermittlungen.

Dossier:

Der Fall TechnoSan

Die Firma TechnoSan hat 1,4 Millionen Tonnen Material, darunter etwa Bauschutt, an 30 Standorten in ganz Bayern gelagert. Ein Teil des Materials war kontaminiert und wurde in nicht dafür vorgesehenen Gruben und Deponien gelagert. Einem im Juli veröffentlichten Sachstandsbericht des Umweltministeriums zufolge besteht zwar keine akute Umweltgefährdung, einige Standorte wurden aber unter besondere Beobachtung gestellt, darunter eine Kiesgrube in Kastl. Anhand der bisherigen Proben wurde dort keine Beeinträchtigung des Grundwassers festgestellt, 2014 soll die Kiesgrube vierteljährlich beprobt werden.

Die TechnoSan Besitzgesellschaft befindet sich gegenwärtig in Liquidation, für die Betreibergesellschaft TechnoSan Umwelt GmbH wurde im Sommer Insolvenzantrag gestellt.

Zurück zur Übersicht: Stadt Neuötting

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser