Macht das Neuöttinger Kultlokal wirklich dicht?

Weinpresse-Chef: „Ich kann nicht mehr“

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Weinpresse-Chef: „Ich kann nicht mehr“
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Neuötting - Was ist dran an dem Gerücht, dass die Weinpresse in Neuötting dicht macht? innsalzach24.de hat beim Pächter und Chef Erich Baumgartner nachgefragt.

Die Weinpresse ist Kult in Neuötting und weit über die Stadt hinaus bekannt. Seit vier Jahren führt Erich Baumgartner das Tanzlokal. Jetzt kam das Gerücht auf, die Weinpresse würde schließen. Auf Nachfrage von innsalzach24.de am Montagabend erklärte Baumgartner, was dran ist:

Arbeiten, wenn andere frei haben

Ja, die Weinpresse schließt tatsächlich, aber nur für ein paar Tage. „Erich geht, aber das Kultlokal bleibt“. So könnte man die Situation beschreiben. Am Dienstag feiert der Pächter und Chef der Weinpresse mit dem Faschingskehraus seinen Abschied. Persönliche Gründe seien es gewesen, die ihn diese Entscheidung haben fällen lassen. „Man wird halt älter“, sagt Baumgartner, der die Weinpresse neben seinem eigentlichen Job vier Jahre lang geführt hatte.

Erich geht, die Weinpresse bleibt

Die Zeiten ändern sich

Dass die Weinpresse Kult ist, liegt sicherlich daran, dass es sie schon so lange gibt. In den 70er Jahren hat alles begonnen und als das, was im Namen steckt: als Weinlokal. Der Tanz kam dazu und vor vier Jahren gab Erich dem Nachtlokal seine Handschrift. Jetzt übernimmt Hilde Bartosek die Weinpresse. Sie ist keine Unbekannte bei den Stammgästen. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Servicekraft, betreibt mittlerweile selbst ein Lokal in Waldkraiburg.

„Ich wollte da nicht hin“

Dass sie einmal die Weinpresse übernehmen würde, so klar war das nicht, im Gegenteil. „Ich wollte da eigentlich nicht hin“, erzählt sie über den ersten Abend, den sie seinerzeit dann doch mit ihrer Freundin in Neuöttings Kultlokal verbracht hatte. Irgendwie sei sie hängen geblieben, hat als Servicekraft angefangen und ab 11. März ist sie de Chefin „weil ich nicht wollte, dass unsere Stammgäste nicht mehr kommen, wenn das jemand anderes macht.“ Dennoch hat Hilde Bartosek Veränderungen vor: "Die Weinpresse soll jünger werden."

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