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*Mit Umfrage* Stadt will Gespräche mit Grundstückseigentümern aufnehmen

Wie mehr Bauland in Neuötting schaffen? Ist das Mühldorfer Modell eine Lösung?

Die Stadtverwaltung soll, zum Zweck der weiteren Erschließung von Baugebieten, Gespräche mit Eigentümern geeigneter Grundstücke aufzunehmen. Freie Wähler-Stadtrat Konrad Estermaier regte an, statt nur auf Tauschgeschäfte bei den Verhandlungen auch das „Mühldorfer Modell“ anzubieten.
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Die Stadtverwaltung soll, zum Zweck der weiteren Erschließung von Baugebieten, Gespräche mit Eigentümern geeigneter Grundstücke aufzunehmen. Freie Wähler-Stadtrat Konrad Estermaier regte an, statt nur auf Tauschgeschäfte bei den Verhandlungen auch das „Mühldorfer Modell“ anzubieten.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende suchen dringend nach Bauland in Neuötting. Nun regte der Stadtrat an, dass Bürgermeister und Verwaltung Gespräche mit den Eigentümern geeigneter Grundstücke aufnehmen sollen.

Neuötting - Der Stadtrat beauftragte einstimmig in seiner jüngsten Sitzung Bürgermeister Peter Haugeneder (SPD) und die Stadtverwaltung, zum Zweck der weiteren Erschließung von Baugebieten Gespräche mit Eigentümern geeigneter Grundstücke aufzunehmen. Freie Wähler-Stadtrat Konrad Estermaier regte an, statt nur auf Tauschgeschäfte bei den Verhandlungen auch das „Mühldorfer Modell“ anzubieten. Dabei erhält, zusammengefasst, der Eigentümer die Hälfte der Bauplätze auf einem von der Stadt entwickelten Baugrundstück.

Wie mehr Bauland in Neuötting schaffen - Mühldorfer Modell eine Lösung?

Anlass der Initiative war ein Antrag der CSU-Stadtratsfraktion. „Aus den Zeiten von Altbürgermeister Frank Springer gibt es noch Überlegungen, wie man den Bereich bis zur Burghauser Straße überplanen und entwickeln könnte“, berichtete Fraktionssprecher Klaus Angermeier. „Uns ist durchaus bewusst, dass es mit manchen der betroffenen Eigentümer nicht ganz einfach wird, aber es gab zuletzt die eine oder andere Interessensbekundung. Das sollten wir aufgreifen! Sowohl von Privatpersonen als auch Gewerbetreibenden gibt es den Wunsch nach Bauplätzen.“

Die Initiative fand allgemeine Zustimmung. „Das liegt uns zweifellos allen sehr am Herzen. Wir sollten den Leuten auch durchaus klar machen, dass sie da teilweise Bremser bei der Stadtentwicklung werden und, wo nötig, auch mal Druck machen. Gleichzeitig sollten wir nicht jede überhöhte Preisvorstellung mitmachen. Dann wird halt die eine oder andere Parzelle übersprungen“, bemerkte SPD-Fraktionssprecher Jürgen Gastel. „Wir sollten nicht vergessen: Das Gebot der Stunde lautet Flächensparen“, mahnte unterdessen Grünen-Fraktionssprecher Martin Ober. „Da gäbe es allerhand Möglichkeiten, vom Schließen von Baulücken bis hin zur vollen Ausnutzung der Möglichkeiten beim Geschosswohnungsbau.“

hs

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