Grenzpolizei Burghausen stoppt illegalen Tiertransport

Hundewelpen ohne Wasser von Rumänien nach Deutschland unterwegs

Grenzpolizei Burghausen stoppt illegalen Tiertransport
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Die süßen Welpen hatten kein Wasser im Käfig.

Neuötting - Die Grenzpolizei Burghausen

Die Pressemitteilung im Wortlaut


Freitagfrüh kontrollierten Burghauser Grenzpolizisten an der A94 bei Neuötting einen Renault Traffic mit rumänischem Kennzeichen.

Der 27-jährige Fahrer hatte eine überaus niedliche Fracht dabei: Vier Hundewelpen in zwei Boxen, gerade mal acht Wochen alt. Der Rumäne konnte für die kleinen Labradore zwar EU-Heimtierausweise vorlegen, aber die Polizisten hatten an diesem Transport trotzdem allerhand zu bemängeln.


In den mit Sägespänen ausgelegten Boxen befand sich z.B. kein Wassernapf, was bei einer Fahrtroute von Rumänien bis nach Landshut schon Fragen aufwirft. Die Welpen waren zudem nicht gegen Tollwut geimpft, was an sich folgerichtig war, da die Hundebabys für diese Impfung mind. 12 Wochen hätten alt sein müssen.

In Deutschland ist die Ein- und Durchfuhr von Hundewelpen erst ab einem Alter von 15 Wochen erlaubt. Und auch das nur gegen Vorlage eines EU-Heimtierausweises, Mikrochip-Kennzeichnung und Tollwutschutz.

Somit endete die Reise der vier süßen Labradore nicht wie geplant bei einem in Landshut wohnhaften Rumänen, sondern auf Anweisung des Amtstierarztes im Tierheim Kronberg.

Pressemitteilung Grenzpolizeistation Burghausen

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