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„Geh weida Wind“ von Biker und Liedermacher Peter Schops

Ergreifender Song aus Neuötting übers Motorradfahren und seine tragischen Seiten

Liedermacher Peter „Schops“ Schreiner aus Neuötting.
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Liedermacher Peter „Schops“ Schreiner aus Neuötting.
  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Er selbst fährt am liebsten eine Aprilia, greift gern zur Gitarre und ist im Dialekt verwurzelt - jetzt hat Liedermacher Peter Schops ein Lied übers Motorradfahren geschrieben, das auch nachdenklich machen soll. Wir haben mit dem Neuöttinger darüber gesprochen.

Neuötting - Englische „Biker-Lieder“ gibt es zur Genüge und die wenigen deutschen gefielen ihm nicht. Bei einer Ausfahrt im vorigen Herbst kam Peter „Schops“ Schreiner dann die Idee für seinen Biker-Song im bairischen Dialekt. Aber es sollte nicht irgendein Lied werden, sondern auch die tragischen Seiten seines Hobbys beleuchten. „Natürlich geht es ums Freiheitsgefühl beim Motorradfahren, aber auch um Rücksichtnahme“, so Schops im Gespräch mit innsalzach24.de.

Biker-Song „Geh weida Wind“ von Peter Schops aus Neuötting

Der Sonne hinterherzufahren, den schwarzen Asphalt unter und den blauen Himmel über sich: „Geh weida Wind, berühr‘ mi heid“, heißt es passend dazu im Refrain. Aber gerade auch auf die Extrastrophe zum Ende des Liedes komme es an: „I woaß, ihr fühlts a olle so, drum denkts a bitte immer dro, a du host nur oa Lebn.“ Er habe schon mehrere Menschen in der Familie im Straßenverkehr verloren, „oder ein alter Freund von mir verlor beim Mopedfahren seine Lebenspartnerin“, erzählt der 57-jährige Neuöttinger. „Wenn das Lied nur einem hilft oder zur Besinnung bringt, hätten wir schon gewonnen.“ Den Song bei Biker-Treffen oder bei Händlern zu spielen, das wäre ein Wunsch (Telefon: 0162/1978398)

Es sei kein Wunder, dass immer wieder bestimmte Strecken für Motorradfahrer gesperrt würden, angesichts der Rücksichtslosigkeit mancher Biker - einer Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern, der Umwelt und den Anwohnern. „Die Linke zum Gruß“ bzw. DlzG ist ein beliebtes Kürzel unter den Motorradfahrern. Peter Schops hat eine neue Botschaft und ein neues Kürzel: „GadHamV“, was für „Gas an der Hand aber mit Verstand“ stehe.

Was rät er also konkret seinen Kollegen auf zwei Rädern und vor allem Fahranfängern? „Man muss sich vor Fahrtantritt einfach Gedanken machen und seine Grenzen kennen“, so Schops. Er warnt vor dem Gruppenzwang und rät, einfach auch mal „Nein“ zu sagen. Auch Biker-Trainings wie die des ADAC würden nicht schaden. Und er schließt mit den Worten: „Wer sich voll ausreizen will, ist auf der Straße falsch.“

xe

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