Treibholz behinderte Suchaktion im Inn

Neuötting - Am Samstagvormittag beobachtete ein Mann einen menschlichen Körper im Inn. Zur Suche wurden Einheiten der Wasserwacht, Feuerwehr und auch "Christoph 14" eingesetzt.

Die Beobachtung eines Passanten auf der alten Innbrücke in Neuötting hat am Samstag Vormittag zu einem Großeinsatz der Wasserrettung geführt.

Um 10.34 Uhr meldete der Zeuge einen menschlichen Körper, der im Inn auf die Staustufe Neuötting zutreibe. Die Integrierte Leitstelle Traunstein alarmierte daraufhin die Wasserwacht und die Feuerwehr Neuötting.

Da der Fluss zum Zeitpunkt des Einsatzes starkes Hochwasser führte und die Überläufe am Kraftwerk Neuötting alle geöffnet waren, entschloss sich die Einsatzleitung, die Suche bis zur Staustufe Perach auszudehnen.

Suchflug von "Christoph 14"

Die Wasserwachten aus Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Marktl, Perach und Töging sowie die Feuerwehr Neuötting suchten den fraglichen Bereich mit insgesamt acht Booten ab. Aus der Luft startete der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ einen Suchflug.

Gefährlicher Einsatz wegen Treibholz

Nach etwa eineinhalb Stunden musste der Einsatz ergebnislos abgebrochen werden, da der hochwasserführende Inn viel Treibholz, darunter auch große Bäume, mit sich führte und dadurch der Einsatz der Bootsmannschaften erheblich gefährdet wurde.

Die Wasserwacht setzte insgesamt 40 Wasserretter ein und wurde an Land von den Feuerwehren Alzgern, Neuötting und Perach unterstützt.

Pressemitteilung Kreiswasserwacht Altötting

Rubriklistenbild: © pa

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