"Mit Schleuder oder Gewehr zerstört"

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Neuötting/Alzgern - Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Speckmaier ist empört, bereits zum 2. Mal musste er Vandalismus-Taten entdecken. Von zerschossenen Statuen und Buxbäumen:

Das Marterl mit der zerstörten Marienstatue

Wer macht denn sowas? Das dachte sich Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Speckmaier wohl, als er vor einigen Tagen die Bescherung beim Marterl am Ende der Holzhauser Straße entdecken musste: Die Marienstatue, die dort sonst tronte, lag zerschossen am Boden. Der Sockel wurde vollständig zerstört, beim Fall ist dann wohl auch noch der Kopf abgebrochen. "So wie es aussieht, haben die entweder eine scharfe Steinschleuder oder sogar ein Gewehr benutzt", so Speckmaier im Gespräch mit Innsalzach24. "Ich habe die Statue mit nach Hause genommen und konnte einiges wieder reparieren." Trotzdem sehr ärgerlich, denn das ist nicht der erste Vorfall, von dem der Pfarrgemeinderatsvorsitzende zu berichten weiß: "Vor einem Jahr wurden die Fenster der St. Anna Kirche mit Steinschleudern eingeworfen. Und vor zwei Wochen haben sie mir zwei Buxbäume aus einem Stehle herausgerissen, die ich erst einige Tage zuvor zur Verschönerung eingepflanzt hatte." Einen Zusammenhang vermutet Speckmaier, weil die drei Orte nur wenige hundert Meter voneinander entfernt liegen.

Hier standen sie einmal, die Buxbäume

So sehr er sich auch ärgert, zur Polizei will er mit dem Marien-Vorfall nicht gehen. "Das bringt ja auch nichts." Für viel sinnvoller hält er es, wenn die Anwohner sensibilisiert würden. "Es wäre toll, wenn die Leute selbst mehr auf ihre Umgebung achteten. So könnte dem ein oder anderen Vorfall vielleicht zuvorkommen." Leider haben sich bisher keine Hinweise aus der Nachbarschaft ergeben. Speckmaier habe zwar einige, die da "rumlungerten", angesprochen. "Aber offen verdächtigen kann man die ja auch nicht," lacht er.

Bleibt nur zu hoffen, dass Alzgern künftig vor zerstörerischen Überfallen verschont bleibt - vielleicht mit etwas aufmerksameren Anwohnern.

red Is24

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