Feuer aus Eifersucht: Alkohol im Spiel

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Ein Foto vom Tatort am 16. Februar 2013 in Burgkirchen.

Altötting/Burgkirchen - Nicht wegen versuchten Mordes, sondern wegen versuchter Nötigung und Körperverletzung wurde die Angeklagte verurteilt. Was mildernd gewertet wurde:

Mit einem blauen Auge ist eine 49-Jährige am Dienstag vor demLandgericht Traunstein davon gekommen. Letztendlich hat sie eine Bewährungsstrafe bekommen, berichtet Bayernwelle SüdOst.

Der Richter entschied gestern sie wegen versuchter Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung und nicht wegen versuchten Mordes zu verurteilen. 15 Monate Gefängnis und Unterbringung in einer Alkohol-Entzugsanstalt für drei Jahre auf Bewährung lautete das Urteil.

Die Angeklagte hat ein Alkoholproblem

Lesen Sie mehr:

Eifersuchtsdrama in Burgkirchen verhindert

Zum Prozessauftakt sagte ein Gutachter aus, berichtet der Radiosender. Er gab an, dass die Angeklagte zum Tatzeitpunkt erheblich alkoholisiert war. Eine verminderte Schuldfähigkeit sei deshalb nicht auszuschließen. Nach der Untersuchungshaft wurde die Frau wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie macht mittlerweile eine Alkoholtherapie.

Die Angeklagte selber räumte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft ein und entschuldigte sich. Sie gab an, dass sie gefrustet gewesen sei und sich ausgenutzt gefühlt habe.

Die Tat im Februar

Sie hatte an einem Samstagabend im Februar im Mehrparteienwohnhaus der vermeintlichen Geliebten ihres Mannes versucht, mit Benzin und eine Feuerzeug das Treppenhaus anzuzünden. Dies ist ihr nicht gelungen, sie konnte überwältigt werden. jedoch ist die Nebenbuhlerin beim Kampf mit der Altöttingerin verletzt worden.

Die Staatanwaltschaft warf ihr versuchten Mord und schwere Brandstiftung vor.

Fotos vom Feuerwehreinsatz am Tatort:

Burgkirchen: Versuchte Brandstiftung aus Eifersucht

Zurück zur Übersicht: Region Alt-/Neuötting

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser