Feuer aus Eifersucht: Angeklagte gesteht die Tat

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Der Tatort am 16. Februar 2013. Zu einem Brand kam es nicht, die Feuerwehr belüftete das Haus mit einem Ventilator und entfernte das Benzin.
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Altötting/Traunstein - Vor dem Landgericht muss sich eine Frau aus Altötting verantworten, die eine Nebenbuhlerin durch ein gelegtes Feuer habe umbringen wollen. Die Angeklagte gestand die Tat mittlerweile.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau laut Bayernwelle vor, dass sie das Wohnhaus der vermeintlichen Geliebten ihres Mannes habe anzünden wollen. Dies ist ihr nicht gelungen, jedoch sei die Nebenbuhlerin beim Kampf mit der Altöttingerin verletzt worden.

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Eifersuchtsdrama in Burgkirchen verhindert

Abgespielt hat sich das ganze an einem Samstagabend, den 16. Februar 2013, in Burgkirchen. Die Angeklagte soll mit Benzin und einem Feuerzeug bei dem Mehrparteienhaus aufgetaucht sein und hat offenbar versucht das Treppenhaus anzuzünden. Sie konnte noch rechtzeitig überwältigt werden.

Die Staatanwaltschaft wirft ihr versuchten Mord und schwere Brandstiftung vor. Als Tatmotiv geht man von Eifersucht aus.

UPDATE: Angeklagte gesteht die Tat!

Im Prozess am Landgericht Traunstein wegen versuchten Mordes hat die Angeklagte gestanden. Die Frau gab heute an, dass sie gefrustet gewesen sei und sich ausgenutzt gefühlt habe.

Sie sagte außerdem, dass ihr die Tat leid tue. Sie habe der vermeintlichen Nebenbuhlerin lediglich Angst einjagen wollen. Ein Urteil wird nächste Woche erwartet.

Fotos vom Feuerwehreinsatz am Tatort:

Burgkirchen: Versuchte Brandstiftung aus Eifersucht

Quelle: Bayernwelle Südost/TimeBreak21

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