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Aktuelle Analyse und Langzeitentwicklung im Kreis Altötting

Leichte Entspannung der Corona-Lage - nur wenige Orte stechen mit Inzidenzen bis 580 heraus

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Im Gegensatz zu den Nachbarlandkreisen ist man in Altötting im zweistelligen Bereich bei der Sieben-Tage-Inzidenz - drei Gemeinden gelten inzwischen wieder als „Corona-frei“, andernorts bleibt die Lage angespannt.

Landkreis Altötting - Die Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 100, die Zahl der „aktiven“ Fälle wieder unter 200 - die Corona-Lage im Landkreis Altötting scheint derzeit etwas entspannt. Mit 190 Personen, die am Mittwoch (13. Oktober) als coronainfiziert gelten, liegt man auf dem Niveau der Vorwoche. Zum Vergleich: Mitte September waren es 250. In drei Kommunen im Landkreis ist derzeit kein Corona-Fall bekannt, nämlich in Erlbach, Perach und Haiming. Aber ein geographischer Schwerpunkt lässt sich weiterhin ausmachen: der Süden.

Corona-Schwerpunkt im Landkreis Altötting weiter im Süden

In Relation zur Einwohnerzahl ist diese Woche Tyrlaching am stärksten vom Coronavirus belastet. Zwölf Infizierte vermeldet man, was 1,15 Prozent der Bevölkerung entspricht. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Tyrlaching liegt etwa bei 580. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Nachbargemeinden Halsbach (fünf Infizierte) und Feichten mit sechs Infizierten. In beiden Orten entspricht das 0,48 Prozent. Schon seit Mitte September haben die Kommunen im Landkreis-Süden relativ gesehen die meisten Corona-Fälle. In Kirchweidach hat sich die Lage etwas entspannt, die 0,31 Prozent an Infizierten im Ort machen aber noch immer den vierten Rang im Landkreis aus.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 13. Oktober.

Im Landkreis-Schnitt sind es inzwischen nur noch 0,17 Prozent, die als „aktive“ Corona-Fälle registriert sind. Auch in den Städten bewegt man sich etwa im Schnitt, in Töging und Neuötting sind es nicht mal 0,1 Prozent der Bevölkerung, die aktuell vom Virus betroffen sind. Bei den absoluten Zahlen haben die großen Orte aber natürlich die höchsten Werte: 37 in Burghausen, 29 in Burgkirchen und 27 in Altötting. Ansonsten liegt nur noch Tyrlaching im zweistelligen Bereich.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Altötting.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 215 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. Drei Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit in einem Krankenhaus untergebracht, keiner von ihnen muss auf einer Intensivstation behandelt werden. Betrachtet man die Neuinfektionen des gestrigen Dienstags, sind unter den 24 Fällen fünf Reiserückkehrer.

xe

Rubriklistenbild: © pixabay

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