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Entscheidung „nicht leicht gemacht“

Umfassende Absage wegen Corona-Lage: Keine großen Weihnachtsmärkte in Burghausen und Altötting

Absage der großen Weihnachtsmärkte Burghausen und Altötting
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(v.l.) Burgverwalter von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung Heinz Donner, Burghausens Erster Bürgermeister Florian Schneider, Halsbachs Bürgermeister Martin Poschner, Veranstalter der Halsbacher Waldweihnacht Martin Winklbauer, Eva Kilwig als Referentin für den Christkindlmarkt Altötting, Altöttings Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen sowie Christine Burghart als Vorsitzende des Altöttinger Wirtschaftsverbands.

Die Städte Burghausen und Altötting, die Schlösserverwaltung sowie Veranstalter im Landkreis tun sich zusammen und sagen die großen Weihnachtsmärkte ab

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Burghausen/Altötting - Inzidenzen über 1000, die Kliniken Inn-Salzach überlastet, die Intensivstationen überfüllt, Corona-Patienten, die weit über die Landkreisgrenzen hinaus verlegt werden müssen, neue Sterbefälle, Landräte, die erneut appellieren, sich impfen zu lassen und wieder mehr Kontakte zu meiden:

Die Corona-Pandemie beherrscht unseren Alltag. „In einer Zeit, in der das gesamte Pflegepersonal sowie Mediziner an ihre absoluten Grenzen gehen, das Virus wieder zu mehr Todesfällen führt, sind Weihnachtsmärkte völlig unangebracht“, zu diesem Fazit kommen die Bürgermeister von Burghausen Florian Schneider und von Altötting Stephan Antwerpen mit der Vorsitzenden des Wirtschaftsverbands Christine Burghart sowie Eva Kilwig als Referentin für den Christkindlmarkt Altötting, der Vertreter der Bayerischen Schlösserverwaltung und Burgverwalter Heinz Donner, Martin Winklbauer als Veranstalter der Halsbacher Waldweihnacht sowie Bürgermeister Martin Poschner und Sabine Sommer von der Burghauser Touristik.

Es sei ein Zeichen der Vernunft und vor allem auch des Respekts all jenen gegenüber, die sich in Kliniken und Pflegeeinrichtungen verausgaben. Denkbar seien geschmückte und beleuchtete Wege und Orte ohne Programm wie etwa den Burghauser Liachterlweg um den Wöhrsee analog zum letzten Jahr. Ähnliches plant auch die Schlösserverwaltung, die die Burg mit Lichtern und Christbäumen möglichst stimmungsvoll herrichten wird, um den Spaziergängern eine Freude zu machen.

Auch Vertreter des Landratsamtes wohnten der kurzfristig einberufenen Besprechung im Burghauser Rathaus bei und zeigten große Anerkennung für die gemeinsame Entscheidung, die man sich „nicht leicht gemacht“ hat.

Gemeinsame Erklärung der Weihnachtsmarkt-Veranstalter Altötting, Burghausen und Halsbach:

„Die großen Adventsveranstaltungen im Landkreis Altötting werden abgesagt. Die Infektionszahlen in unserer Region haben eine dramatische Höhe erreicht und die Intensivabteilungen der Krankenhäuser stehen vor dem Kollaps. Die Inzidenzen im Landkreis Altötting bewegen sich bald im vierstelligen Bereich. Diese Situation wird sich in den nächsten Wochen kaum entspannen.

Obwohl die Veranstaltungen, auch unter diesen Vorzeichen genehmigt sind, wäre angesichts dieser Tatsachen in unseren Augen die Ausrichtung der Weihnachtsmärkte unverantwortlich.

Wir sagen hiermit die Weihnachtsmärkte 2021 ab.

Wir bitte um Verständnis für diesen Schritt.

Unsere Märkte werden von tausenden von Gästen weit über die Region hinaus besucht. Trotz strengster Hygienemaßnahmen ist es zu erwarten, dass wir durch unsere Märkte zu einer Verschärfung der Coronalage beitragen.

Wir verstehen, dass viele sich auf den Glühwein, den vorweihnachtlichen Zauber und die Begegnung auf unseren Märkten gefreut hätten. Aber denken Sie bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Krankenhäuser, um die Gesundheitsversorgung in unserem Landkreis aufrechterhalten zu können.

Wir hoffen, dass die Staatsregierung mit einem geeigneten Programm den Standlern finanziell unter die Arme greift, die jetzt auch die Leidtragenden dieser Absage sind.“

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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