Das neue "Haus des Sports" in Altötting

Mehr Breitensport: Das ist ab sofort beim TVA geboten

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Bäume hatte weichen müssen für das neue "Haus des Sports" des TV Altötting. Einen gabs mit bei dem Festakt zur Einweihung symbolisch mit allen Kräften zurück.

Stadt Altötting - Nach insgesamt 16 Jahren Planung, verschiedenen Entwürfen und zuletzt 14 Monaten Bauzeit, konnte die neue Heimstatt des TV Altötting nun endlich eingeweiht werden. Auch wenn an der Planung und dem Bau des „Haus des Sports“ hautpsächlich Vereinsmitglieder beteiligt gewesen waren, hat das funktionale Gebäude eine Menge Geld gekostet.

Viele Hürden hatten überwunden, die Finanzierung geklärt und Bäume versetzt werden müssen, um die rund 750qm² Nutzfläche für den Breitensport in Altötting neu zu schaffen. 16 Jahre Planung sind seither vergangen, die Bauzeit dauerte 14 Monate. Auch wenn der Turnverein Altötting (TVA) in seiner 155-jährigen Geschichte schon den einen oder anderen Spitzensportler hervor gebracht hat, hat sich der Verein nämlich vor allem auch die Integrationsarbeit in der Kreisstadt zur Aufgabe gemacht. Nun steht das „Haus des Sports“ des TVA, für rund 2,4 Millionen Euro.

Fotos vom neuen "Haus des Sports" des TVA

Integrationsarbeit mittels Breitensportangeboten

Landrat Erwin Schneider, der Bürgermeister der Kreisstadt Altötting, Herbert Hofauer, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes und nicht zuletzt die hohe Geistlichkeit sowie rund 150 geladene Gäste waren vertreten, um das neue Gebäude des TV Altötting seiner Bestimmung zu übergeben. Nach der Einweihung mit den Offiziellen und Würdenträgern am Freitag sollte es aber auch das ganze Wochenende festlich weiter gehen mit dem Tag der offenen Tür am Samstag und einem musikalischem Frühschoppen am Muttertag.

"Haus des Sports" eingeweiht: Fotos vom Festakt

Feierliche Einweihung und großes Fest

Es lockten eine große Tombola, und in Abhängigkeit der Witterung auch Torwandschießen, Schitzeljagd und Hüpfburg für die Kleinen. In den beiden neuen Übungs- und Gymnastikräumen baten unter anderem die Kampfsportler, Behinderten- und Reha-Gruppen oder die Schachabteilung die Möglichkeit zum Reinschnuppern an. Tanzangebote, 5 Tibeter oder Schlingentraining sowie Fußball- und Handballtorwände rundeten das Angebot ab. Die Besucher bekamen auch die Möglichkeit, sich auf einer Leinwand zu verewigen.

Internet, Aufzug und Bewässerung

Wie wohl so oft bei großen Bauvorhaben, ist mit der offiziellen Einweihung noch nicht zu 100 Prozent alles, so wie es sein soll. So berichtet Wolfgang Sellner, der Erste Vorstand und Zweite Bürgermeister der Stadt Altötting in einem Interview von Problemen mit dem Aufzug und dem Internet, die beide noch nachgearbeitet werden müssten. Außerdem wolle man sich um eine neue Bewässerungsanlage für Tennis und Fußballplätze kümmern. Letzteres sei eine Kostenfrage, so Sellner.

Hier ist der 1. Vorstand im Videointerview.

Die Probleme mit dem Aufzug konnten offenbar noch gerade rechtzeitig vor dem Festwochenende gelöst werden.

pbj/rw

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