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Neues aus der Katholischen Arbeitnehmerbewegung

Neue verjüngte Diözeseanleitung und spannende Themen der Zukunft

die neu gewählte Diözesanleitung Katholischen Arbeitnehmerbewegung Raitenhalsbach
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Die am Samstag in Raitenhaslach gewählte Diözesanleitung setzt sich in den kommenden vier Jahren aus (vl) Kassenprüfer Ludwig Weiß, Beisitzerin Anna Gruber, der Vorsitzenden Angelika Görmiller dem Freyunger Sekretär Heinz Neff, Beisitzer Martin Haas, Stellvertreter Andreas Buchinger, den Beisitzern Alois Strasser und Martin Antwerpen, den Stellvertretern Helga Haderer, Anton Ebner und Ulrike Bruckmooser, dem Passauer Sekretär Jürgen Weikl, Beisizterin Stefanie Schiermeier, dem stellvertretenden Präses Dieter Stuka, Beisitzerin Simone Schmid und Kassenprüferin Monika Falter zusammen.

Einsatz für gerechtere Löhne, mehr Mitspracherecht und viele weitere Themen standen am Samstag (16. Juli) neben den Wahlen der neuen Diözeseanleitung bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung auf dem Programm.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Raitenhaslach - 74 Delegierte waren am Samstag (16. Juli) aus der ganzen Diözese Passau nach Raitenhaslach gekommen. Die alte und neue Vorsitzende Angelika Görmiller konnte darüber hinaus Bundespräses Stefan Eirich sowie den Landesvorsitzenden Peter Ziegler und die Vertreter Maximilian Maier, Magdalena Engelbrecht und Sahra Meier von der Jungorganisation CAJ in dem historischen Kloster begrüßen. Neben den Wahlen einer neuen Führungsetage für die kommenden vier Jahre galt es auch die programmatischen Ziele für die Zukunft fit zu machen.

In fünf Arbeitsgruppen wurde erörtert, wie sich die Diözesan-Katholische Arbeitnehmer-Bewegung künftig für gerechtere Löhne einsetzen will, inwieweit man internationale Lieferketten unterstützen will, wie man unter Arbeitnehmern für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands sorgt, wie für Beschäftigte besonders in Jungunternehmen genügend Mitspracherecht garantiert sowie eine angemessene Vergütung gesichert werden kann und zu guter Letzt, wie die sozialen Sicherungssysteme an die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen angepasst werden können.

In seinem Impulsreferat wies der Augsburger Diözesanpräses Peter Ziegler unter Anderem auf die Vielschichtigkeit einer veränderten Arbeitswelt hin, in der nicht selten vermeintliche Errungenschaften sich ins Gegenteil verkehrt haben: „Wenn man so will, sind Frauen in manchen Fällen Wegbereiterinnen prekärer Arbeit“, erklärte der Politologe.

So würden beispielsweise nach dem Gesetz für junge Mütter Stellen geschaffen, die bestenfalls durch zusätzliches Eltern-/Kindergeld akzeptabel seien. Solche Arbeits-/Stunden- und Gehaltsprofile blieben in den Unternehmen aber oft auch dann noch erhalten, wenn die Ausgangssituation überhaupt nicht mehr vorhanden ist. Auch die negativen Auswirkungen der aktuell sehr hohen Inflation beleuchtete Peter Ziegler, bevor es dann in die Themengruppen ging.

Am Sonntag fand dann noch ein gemeinsamer Gottesdienst und eine öffentliche Podiumsdiskussion mit den hohen Gästen statt (separater Bericht).

Pressemitteilung Landratsamt Altötting

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