Es dauert noch etwas

Wasserzweckverband Inn-Salzach: Zum Normalzustand zurückkehren!

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Trinkwasser
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Landkreis - Am Donnerstag hat der Wasserzweckverband Inn-Salzach wissen lassen, dass es auf der Homepage ein Update zur Trinkwassersituation gibt. Darum geht es:

Es ist eine ganze Reihe von Auflagen, die das Gesundheitsamt Altötting dem Wasserzweckverband Inn-Salzach gemacht hatte. Der Grund: Selbst nach der Chlorung des Trinkwassers im gesamten Leitungsnetz wurden in entsprechenden Wasserproben erneut coliforme Keime nachgewiesen. Erneut musste deswegen zusätzlich eine Abkochverordnung ausgegeben werden, hier für die Gemeinde Stammham und für den Ortsteil Niedergottsau der Gemeinde Haiming.

Rund ein Monat später

„Um baldmöglichst zum Normalzustand zurückzukehren und den Bürgerinnen und Bürgern im Verbandsgebiet wieder Wasser in der gewohnten Qualität liefern zu können, laufen (...) die notwendigen zu erbringenden Arbeiten auf Hochtouren.“ Das lässt der Wasserzweckverband auf dessen Homepage seine Wasserbezieher wissen.

Die vom Gesundheitsamt Altötting angeordneten Maßnahmen seien teilweise schon abgeschlossen, andere Arbeiten dagegen würden noch einige Zeit in Anspruch nehmen oder werden laut Wasserzweckverband zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen.

Als abgeschlossen zählt den aktuellen Informationen zufolge die geforderte fotografische Dokumentation und das Absperren bzw. Außerbetriebsetzung der nicht mehr für den Betrieb der Versorgungsleitungen notwendigen Be- und Entlüftungsschächte. „Diese müssen (aber) zu einem späteren Zeitpunkt (…) noch ausgebaut werden.“

Es gibt noch viel zu tun

Da aber auch Vorgaben mit größerem Umfang und Zeitaufwand erledigt werden müssen (wie z.B. die Verplombung aller 453 Hydranten im Verbandsgebiet, um diese gegen fremden bzw. unbefugten Zugriff zu sichern), bittet der WZV Inn Salzach weiterhin die betroffenen Wasserabnehmer um Geduld und Verständnis!“ (Wasserzweckverband Inn-Salzach)

Man rechne mit einem Zeitraum von drei Monaten für die Sicherung der sogenannten Unterflurhydranten. Die Mitarbeiter des Wasserzweckverbands seien bemüht, diesen Zeitraum der Verplombung so kurz wie möglich zu halten.

Der ebenfalls vom Gesundheitsamt angeordnete Ausbau einer nicht mehr benötigten Entleerungsleitung am Inn-Düker (Rohrleitung unter dem Inn zum Hochbehälter nach Stammham) finde planungsgemäß Mitte Juli statt. Der konkrete Termin hänge von der für die Maßnahme nötigte Materiallieferung ab. Eine notwendige Wasserabstellung während dieser Umbauarbeiten werde rechtzeitig bekannt gegeben.

Parallel zu den vorgenannten zusätzlichen Maß nahmen erfolgt weiterhin die Überprüfung des Rohrnetzes auf eventuelle Schadstellen, sowie die Überprüfung noch nicht kontrollierter Wasser-Hausanschlüsse. Hierzu sind bis zu drei Trupps der Firmen Hammann und Ammon gleichzeitig im Verbandsgebiet im Einsatz, um möglichst schnell voranzukommen. Unter Berücksichtigung notwendiger Nachkontrollen aufgrund festgestellter Beanstandungen muss hierfür noch mit einem Zeitraum von etwa acht Wochen gerechnet werden.“ (Wasserzweckverband Inn-Salzach)

Appell an die Abnehmer

"Aufgrund des enormen Umfangs der Aufgabenstellung, die der Wasserzweckverband zu erledigen hat, bleibt nur, nochmals und weiterhin um das Verständnis der betroffenen Wasserbezieher zu appellieren!" (Wasserzweckverband Inn-Salzach)

rw/Wasserzweckverband Inn-Salzach

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