Standortumfrage zeigt positiven Trend für unsere Region

Ein gutes Pflaster für Unternehmer

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
An der Standortumfrage haben hunderte Unternehmen aus der Region teilgenommen, deshalb ist sie so aussagekräftig.

Mühldorf/Altötting - Die Zufriedenheit der Betriebe mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Landkreisen Mühldorf am Inn und Altötting hat zugenommen.

Die Umfragewerte für den Landkreis Altötting sind sogar noch besser als für den Landkreis Mühldorf.

In der offiziellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern erhält die Region Mühldorf die Gesamtnote 2,3, der Landkreis Altötting 2,2. Bei der letzten Erhebung 2015 gab es noch die Note 2,4 beziehungsweise 2,3. 

Ingrid Obermeier-Osl, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, ist überzeugt: „Die Betriebe stellen dem Landkreis ein ordentliches Zeugnis aus. Acht von zehn Unternehmern würden sich wieder für den Standort entscheiden – das ist ein deutliches Bekenntnis“. 

Verbesserungsbedarf ist trotzdem da

Gesamtnote 2,3 ist zwar gut, könnte aber noch verbessert werden.

Zurücklehnen, so die Schwindegger Unternehmerin, dürfe man sich aber nicht: „Es gibt noch einiges zu tun. Ein dynamischer Wirtschaftsraum braucht ein gutes Angebot an Fachkräften sowie flächendeckendes Breitband. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Unternehmen hier noch nicht zufrieden sind. Nahezu jährlich ändern sich die Standards bei den Übertragungsraten. Diese Fortschritte müssen in den Förderprogrammen der öffentlichen Hand für Wirtschaft und Kommunen berücksichtigt werden.“ 

Handlungsbedarf besteht weiterhin bei der Anbindung an das Fernstraßennetz. „2019 erfolgt der A94-Lückenschluss zwischen Pastetten und Heldenstein. Im Anschluss muss sich der Blick in Richtung Osten verschieben, damit der Ausbau bis Passau mit Hochdruck erfolgt“, so Obermeier-Osl. 

Standortmängel behindern die Entwicklung

Zwar um 0,1 Prozentpunkt besser als Mühldorf, aber auch noch ausbaufähig.

In der Umfrage bewerten über 70 Prozent der Betriebe den Standort mit „gut“ oder „sehr gut“. Jedoch geben im Landkreis Mühldorf fast ein Drittel und im Landkreis Altötting immerhin 28 Prozent an, aufgrund von Standortmängeln wie fehlendem Breitband, fehlenden Gewerbeflächen oder langwieriger Genehmigungsverfahren im Wachstum gehemmt gewesen zu sein. Als Stärken bewerten die Unternehmen unter anderem die Energieversorgung, das regionale Straßennetz sowie die Loyalität und Motivation der Mitarbeiter. Weniger zufrieden ist die Wirtschaft hingegen mit dem ÖPNV, der Anbindung an den Luft- und Schienengüterverkehr und mit dem Angebot an Fachhochschulen und Universitäten sowie mit der Nähe zu Forschungseinrichtungen. 

An der repräsentativen Standortumfrage beteiligten sich über 230 Unternehmen aus beiden Landkreisen. Die Ergebnisse sind im Internet unter www.ihkmuenchen. de/muehldorf abrufbar.

Quelle: Pressemitteilungen der (IHK) für München und Oberbayern

Zurück zur Übersicht: Landkreis Altötting

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser