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Junge Intensivpatienten mit einer Ausnahme alle ungeimpft

InnKlinikum meldet höchste Zahl an Coronapatienten seit Beginn der Pandemie

100 Patienten müssen im InnKlinikum stationär versorgt werden, 21 davon befinden sich beatmet auf den Intensivstationen. Klinikvorstand Ewald appelliert an die Landkreisbürgerinnen und -bürger.

Pressemeldung im Wortlaut:

Altötting/Mühldorf – Das InnKlinikum verzeichnet einen neuen Höchststand bei den stationären COVID-Patientinnen und -Patienten. Am Donnerstag (18. November) versorgte das InnKlinikum an seinen Standorten in Altötting, Mühldorf und Burghausen 100 Patienten mit einer nachgewiesenen COVID-Erkrankung sowie zwölf Verdachtsfälle.

Davon müssen 21 COVID-Patienten auf den Intensivstationen behandelt werden, ausnahmslos alle beatmet. Den bisherigen Höchststand verzeichnete das InnKlinikum am 8. Dezember 2020 mit 99 COVID-Patienten. Der Unterschied zu den vorhergehenden Wellen besteht darin, dass die Patienten weitaus jünger sind.

„Der durchschnittliche Corona-Patient im InnKlinikum ist aktuell 60 Jahre alt. Auf der Intensivstation in Mühldorf liegt der Schnitt derzeit mit 48 Jahren sogar noch deutlich niedriger. Wir versorgen hier auch sehr junge Menschen um die 20, 30 und 40 Jahre alt, ohne Vorerkrankungen und mit einer einzigen Ausnahme ungeimpft”, bedauert Klinik-Vorstandsvorsitzender Thomas Ewald.

Generell sei ein Großteil aller COVID-Patienten im InnKlinikum nicht vollständig geimpft. „Die Situation in unseren Kliniken ist in höchstem Maße besorgniserregend”, so Ewald. „Wir kämpfen täglich darum, die stetig ansteigende Zahl von COVID- Patienten aufnehmen und versorgen zu können. Vor allem im Intensivbereich sind zeitweise immer wieder alle Betten belegt und nur durch Verlegungen an andere Kliniken - teilweise viele hundert Kilometer entfernt - ist es uns bisher gelungen, die Versorgung aufrechtzuerhalten.” Diese Krisensituation habe nicht nur Auswirkungen auf die COVID-Patienten, auch intensivpflichtige Patienten mit anderen akuten Erkrankungen seien davon betroffen. Dennoch: Eine Triage habe bisher am InnKlinikum zum Glück noch nicht durchgeführt werden müssen. „Wenn sich die Lage aber nicht dramatisch verbessert, werden wir dazu gezwungen sein.”

Deshalb richtet Klinik-Vorstandsvorsitzender Thomas Ewald einen erneuten Appell an die Bevölkerung: „Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger für eine Impfung entscheiden. Bitte zögern auch Sie nicht länger und lassen Sie sich impfen oder boostern. Ganz entscheidend ist auch, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden. Unterstützen Sie bitte durch Ihr Verhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Großartiges leisten, aber nach 20 Monaten Corona-Bekämpfung am Ende ihrer Kräfte angelangt sind.”

Pressemitteilung InnKlinikum Altötting Mühldorf

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa

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