Arbeitsmarktbericht für die Landkreise Mühldorf und Altötting

Sinkende Arbeitslosenquote - neue Stellen-Angebote

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Landkreise Mühldorf/Altötting - Die Arbeitslosenquote im Landkreis Mühldorf betrug im März 4,1 Prozent, das ist ein Rückgang um 0,3 Prozentpunkte im Vormonatsvergleich. Im Landkreis Altötting betrug die Arbeitslosenquote nur 3,7 Prozent.

 2.549 Menschen waren im März im Landkreis Mühldorf arbeitslos gemeldet, 196 weniger als im Februar. Im März des Vorjahres lag die Quote ebenfalls bei 4,1 Prozent, 76 Menschen weniger waren von Arbeitslosigkeit betroffen. 

Weniger junge Menschen als arbeitslos gemeldet

Darunter sind 257 unter 25 Jahre, wovon 53 unter 20 Jahre alt sind. Das sind 18 junge Menschen weniger als im Vorjahresmonat und acht weniger als im Februar. 678 Ausbildungsstellen, das sind 29 mehr als im Vorjahr sind gemeldet, darunter 352 unbesetzt, 41 mehr als im Vergleichsvorjahr. Dem stehen 689 Bewerber gegenüber, das sind 14 weniger als im Berichtsjahr davor. „Aktuell gibt es noch 361 unversorgte Bewerber“, so Müller, „uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, dass das gute Angebot an Ausbildungsplätzen keine Garantie für den Bewerbungserfolg jedes Einzelnen darstellt. Wir wünschen uns, dass Arbeitgeber, Schüler und Eltern die Notwendigkeit erkennen, dass die Gestaltung des Berufslebens nicht erst kurz vor dem Schulende Thema wird“, appelliert Müller abschließend. 

Weniger Arbeitslose über 50

838 Menschen gehören zu den Älteren über 50 Jahre, 30 weniger als im Februar, darunter 525 über 55 Jahre. Im Vorjahresmonat waren es in dieser Altersgruppe 4 Menschen weniger. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 659, ein Anstieg um 22 gegenüber Februar, und ein Rückgang um 60 im Vorjahresvergleich. Getrennt nach Rechtskreisen zählen 1.255 Kunden zur Agentur für Arbeit und 1.294 Kunden zum Jobcenter.

Mehr Abmeldungen als Neumeldungen

718 Neumeldungen, das sind 73 weniger als im Vormonat und 150 mehr als im März 2016 wurden bearbeitet. Hiervon kamen 284 aus Erwerbstätigkeit und 155 meldeten sich nach Ausbildung oder Qualifizierung. Dem stehen 906 Abmeldungen gegenüber, 54 mehr als im Vormonat und 120 mehr als im Vorjahresvergleich. 809 Stellenangebote sind registriert, gegenüber 789 im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 89 Stellen mehr. Bei den 201 Neumeldungen, das sind sechs weniger als im Vormonat kamen 63 Angebote von Personaldienstleistern. Im Bestand sind 122 Stellen in Handel und Instandhaltung von Kfz, 98 aus Gesundheits- und Sozialwesen und 148 aus dem verarbeitenden Gewerbe.

Arbeitslosenquote im Landkreis Altötting bei 3,7 Prozent

Im Landkreis Altötting betrug die Arbeitslosenquote im März 3,7 Prozent. Das sind 2.272 Menschen, 258 weniger als im Februar, als die Quote bei 4,1 Prozent lag. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies einen Rückgang, das heißt, 19 Menschen weniger waren arbeitslos gemeldet. 

344 unbesetzte Ausbildungsstellen

256 jüngere unter 25 Jahren bilden 11,3 Prozent des Bestandes, im Februar waren es noch 269. Darunter sind 49 unter 20 Jahre. 725 Ausbildungsstellen, das sind 34 weniger als im vergangenen Berichtsjahr wurden gemeldet. Hiervon sind noch 344 unbesetzt, das sind 170 weniger als im Vergleichsberichtsjahr. 647 Bewerber sind auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, das sind 51 mehr als im vergangenen Berichtszeitraum. „Hiervon sind noch 363 junge Menschen unversorgt“, so Müller, „wir beobachten dass sich die Schülerinnen und Schüler erst sehr spät aus einem vermeintlichen Überangebot entscheiden. Der Wunschberuf ist nicht immer dabei“, mahnt Müller abschließend

21,8 Prozent sind langzeitarbeitslos

796 Menschen sind älter als 50 Jahre, das sind 95 weniger als im Februar. In der Gruppe der über 55-jährigen waren im Februar 57 Menschen mehr arbeitslos, die Märzzahl zeigt 530. 496 Menschen zählen zu den Langzeitarbeitslosen, die schon länger als ein Jahr auf der Suche sind, das sind 21,8 Prozent der Gesamtheit. Vor einem Jahr waren es 47 Menschen mehr. 

Über 600 Neumeldungen

Bei 608 Neumeldungen kamen 244 Menschen aus Erwerbstätigkeit, 164 haben eine Ausbildung oder Qualifizierung beendet, 178 kamen aus Nichterwerbstätigkeit. Dem stehen 854 Abmeldungen gegenüber, das sind 85 oder 11,1 Prozent mehr als im Februar und 46 mehr als im Vorjahresmonat. Die Anzahl der Abmeldungen in Erwerbstätigkeit ist im Vormonatsvergleich von 277 um 48,0 Prozent auf 410 gestiegen. 

Der gemeinsame Arbeitgeberservice hat im März 216 neue Stellenangebote aufgenommen; der Bestand an offenen Arbeitsplätzen liegt bei 660, das sind 33 mehr als im Februar und 153 mehr als im Vorjahresmonat. Den stärksten Anteil haben Stellen aus Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung; hier sind 231 Angebote aktuell. Im Berufsbereich Gesundheit, Soziales und Erziehung sind 93 Stellen frei.

Pressemeldung Agentur für Arbeit

Rubriklistenbild: © picture alliance / Julian Strate

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