Von Burghausen über Kraiburg nach Finsing

Erdgasleitung Monaco: Fragen und Antworten (Teil 2)

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Bau der Erdgasfernleitung MONACO: Inn- und Innwerkkanal-Untertunnnelung / Die Tunnelbohrmaschine wurde im September 2017 aus der Zielgrube gehoben (Gemeinde Markt Kraiburg am Inn, Landkreis Mühldorf am Inn)
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Landkreise – „Was ist eigentlich mit dieser Erdgasleitung ´Monaco´?“. Leser von innsalzach24.de hatten Fragen. Hier sind die Antworten:

Die Erdgasleitung „Monaco“ ist ein Mammut-Projekt. "Für die Versorgungssicherheit in Bayern wird die Monaco-Leitung eine wichtige Rolle spielen. Erdgas als klimaverträglicher und sicherer Energieträger bleibt auf absehbare Zeit von besonderer Bedeutung für uns, um die stark schwankenden erneuerbaren Energien auszugleichen". So hat der BR im Mai 2017 die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) noch vor dem Spatenstich in Kraiburg zitiert.

Die Eckdaten:

Die Erdgasleitung Monaco verläuft von Burghausen nach Finsing.

Sie soll den Großraum München mit Erdgas aus dem Salzburger Land versorgen.

Spatenstich: 11. Mai 2017 in Kraiburg

Länge: 87 Kilometer

Kosten: 200 Millionen Euro

Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2018 geplant.

Die künftige Strecke der Erdgasfernleitung "Monaco" verläuft durch die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Erding

„Im Zeitplan und im Kostenrahmen“

Wie ist der aktuelle Stand?“, wollte innsalzach24.de von der bayernets GmbH wissen. Sie zeichnet verantwortlich für dieses Mammut-Projekt. „Der Bau der Erdgasfernleitung liegt im Zeitplan und im Kostenrahmen“, heißt es von dort. „Die Untertunnelung des Alzkanals bei Mehring und Gufflham auf einer Länge von jeweils ca. 80 Metern wurde im Oktober 2017 fertig gestellt. Die offene Querung der Alz bei Gufflham wurde im Dezember 2107 fertig gestellt. Im Bereich Gufflham finden zurzeit Tiefbau- und Rohrlegearbeiten statt.“ Die Weiterführung der Arbeiten im Landkreis Altötting sei abhängig von der Witterung. „Im Bereich Altötting liegt die größte Aufmerksamkeit auf der Verlegung in mehreren Steilhängen.

Zu den Geschwindigkeitsbegrenzungen in den Baustellenbereichen:

Leser von innsalzach24.de wollten wissen, wann die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den Baustellenbereichen, insbesondere auf der St 2107 (konkret auf Höhe Pirach) und St 2356 (konkret zwischen Hirten und Burgkirchen), endlich wieder aufgehoben werden. Allgemein scheint es Unmut über die verkehrsrechtlichen Anordnungen für die entsprechenden Baustellenbereiche der Erdgasleitung Monaco zu geben.

Die St 2107 auf Höhe Pirach. Hier gelten die verkehrsrechtlichen Anordnungen bis 31. Mai und sie können projektbedingt verlängert werden.
Die St 2356 zwischen Hirten und Burgkirchen. Auch hier gelten die verkehrsrechtlichen Anordnungen bis 31. Mai und sie können projektbedingt verlängert werden.

Grundsätzlich müsse man zwei Dinge unterscheiden, so ein Sprecher der bayernets GmbH:

  • „Die verkehrsrechtlichen Anordnungen für die beiden Straßen (St 2107 und St 2356) sind bis 31. Mai 2018 gültig. Diese können aber projektbedingt verlängert werden.“
  • „Im Bereich Altötting wird es überall da, wo die Leitungstrasse öffentliche Straßen oder Plätze tangiert, zu einer individuellen Verkehrsregelung kommen. Zusätzlich werden gegebenenfalls auch bei Zuwegungen und Transporten Auflagen der Verkehrsbehörde wirksam.“

Über Raserei in den Baustellenbereichen würden der bayernets GmbH keine Meldungen vorliegen.

Lesen Sie auch:

Teil 1 "Erdgasleitung Monaco: Fragen und Antworten"

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