Entwarnung nach der Aufregung um das Trinkwasser

Haugeneder: Abkochen ja, Panik nein!

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Eine Empfehlung des Gesundheitsamtes wegen coliformer Bakterien im Trinkwasser des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach hatte an Weihnachten für Aufregung gesorgt.
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Landkreis Altötting/Neuötting – Eine Empfehlung des Gesundheitsamtes wegen coliformer Bakterien im Trinkwasser des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach hatte an Weihnachten für Aufregung gesorgt.

In einer Routine-Probe waren an Weihnachten coliforme Bakterien im Trinkwasser des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach festgestellt worden. Die Folge: Das Gesundheitsamt Altötting erließ eine Abkoch-Empfehlung.

Auf Nachfrage von innsalzach24.de erinnert der Erste Bürgermeister der Stadt Neuötting Peter Haugeneder daran, dass es sich hier um eine - im Wortlaut - „Empfehlung“ handelt, das Wasser abzukochen, insbesondere für die angesprochenen Risikogruppen. Diese sind:

  • Immungeschwächte Mitbürger, 
  • Säuglinge und 
  • Kleinkinder.

Es bestehe kein Grund zur Panik, so Haugeneder. Tatsächlich nämlich ist Trinkwasser gerade in Deutschland das am schärfsten kontrollierte Lebensmittel. Eine Empfehlung zum Abkochen für wenige Risikogruppen ist demnach offenbar nur die unterste aller Warnstufen in einem engmaschigen Kontrollmechanismus. Ergo: Die Risikogruppen sollten der Empfehlung nachkommen.

Recherchen von innsalzach24.de zufolge, wird das Wasser derzeit in keiner der betroffenen Kommunen gechlort.

rw

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