Wegen Straßenschäden

B299 im Harter Holz wird voll gesperrt

Garching - Wegen Deckenbauarbeiten - voraussichtlich in der Zeit vom 22. Mai bis zum 2. Juni - muss die Bundesstraße B299 vollgesperrt werden.

Aufgrund der vorhandenen Straßenschäden insbesondere in Form von Rissen, Verdrückungen, Spurrinnen und Ausbrüchen in den oberen Asphaltschichten wird das Staatliche Bauamt Traunstein die Bundesstraße B299 nördlich von Garching an der Alz zwischen der Einmündung der Walder Straße bis kurz vor der Einmündung der Staatsstraße 2356, Fabrikstraße, im Harter Holz sanieren. Es ist vorgesehen, auf eine Länge von rund 2,2 km eine neue Asphaltdeckschicht aufzubringen.

Während der Straßenbauarbeiten wird die Bundesstraße B299 zwischen der Einmündung der Walder Straße und der Einmündung der Staatsstraße ST2356, Fabrikstraße, nördlich von Garching an der Alz für den Verkehr voll gesperrt. Die Bauarbeiten beginnen am 22. Mai und dauern voraussichtlich bis zum 2. Juni.

Umleitung erfolgt

Der Verkehr muss während der Bauzeit umgeleitet werden. Der Verkehr wird in Garching an der Alz über die Walder Straße in Richtung Wald an der Alz und von dort über die Kreisstraße AÖ27 nach Hart an der Alz und von dort über die St2356 zurück der B299 geleitet. 

Der Verkehr aus Richtung Norden mit Zielrichtung Trostberg wird über die Staatsstraße ST2356 nach Hart an der Alz und von dort über die Kreisstraße AÖ27 in Richtung Edelham und weiter über die Kreisstraßen AÖ23 und TS9 nach Wiesmühl an der Alz geführt (Umleitung siehe auch beiliegenden Umleitungsplan).

Umleitungs- und Lageplan

Die einfache Sanierungsmaßnahme im Harter Holz wird aufgrund des sehr schlechten Fahrbahnzustandes zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit und zur Sicherung des Straßenbestandes notwendig. 

B299 soll weiter ausgebaut werden

Unabhängig von der einfachen Sanierungsmaßnahme beabsichtigt das Staatliche Bauamt Traunstein den Abschnitt der Bundesstraße B299 vom nördlichen Ortsausgang von Garching an der Alz bis kurz vor der Eimündung der Staatsstraße ST2356 (Fabrikstraße) in die B299 bei Hart bestandsorientiert auszubauen.

Die Straße soll dabei sachgerecht auf 8,0 m verbreitert, ein der Verkehrsbelastung entsprechender Straßenoberbau hergestellt und ein Geh- und Radweg zur Erhöhung der Verkehrssicherheit angelegt werden. Aufgrund der Rahmenbedingungen und des Umfangs des geplanten bestandsorientierten Ausbaus der Bundesstraße B299 im Harter Holz unter anderem wegen dem Eingriff in den Bannwald, wegen naturschutzfachlicher Aspekte und Ausgleichserfordernisse , wegen der Berücksichtigung des angrenzenden Wasserschutzgebietes und insbesondere vor dem Hintergrund der Fragen zum Lärmschutz wird ein förmliches, straßenrechtliches Planfeststellungsverfahren notwendig. 

Für die zwingend notwendigen Planungsschritte und für die Durchführung eines förmlichen Planfeststellungsverfahrens wird aus heutiger Sicht eine Zeitspanne von rund 5 bis 6 Jahren notwendig sein, bis das Baurecht für den bestandsorientierten Ausbau der B 299 im Harter Holz vorliegt.

Bestandserhaltung am Harter Holz

In Anbetracht des oben genannten Zeitrahmens einerseits und des schlechten Fahrbahnzustandes der B299 im Harter Holz andererseits mussheuer im Bereich des Harter Holzes eine einfache Bestandserhaltungsmaßnahme durchgeführt werden. Von der Einmündung der Walder Straße wird auf eine Länge von rund 1,3 Kilometer die obere Verschleißschicht der Bundesstraße abgefräst und eine neue etwa 4 Zentimeter starke Straßendeckschicht aufgebracht. 

In dem Bereich, in dem auch der bestandsorientierte Ausbau der B 299 mit Verbreiterung etc. geplant ist, finden keine Fräsarbeiten statt, sondern es wird lediglich eine neue Verschleißschicht aufgebracht. 

Mit dieser einfachen Sanierungsmaßnahme wird eine ebene Fahrbahnoberfläche hergestellt und dadurch erheblich die Verkehrssicherheit verbessert, weil durch die Beseitigung der Unebenheiten auf der alten Straße auch die Gefahr des Berührens von zwei LKW im Begegnungsverkehr wesentlich minimiert wird. Andererseits wird durch die neue Verschleißschicht das Eindringen von Wasser und damit eine weitergehende Schädigung des Straßenoberbaus verhindert bzw. verzögert.

Durch dieses Vorgehen können für die nächsten Jahre bis zum geplanten Ausbau der Bundesstraße die sonst notwendigen und teuren Reparaturarbeiten wesentlich verringert werden, weil nicht wiederkehrend Schlaglöcher und Risse saniert werden müssen.

Da für die Asphaltierungsarbeiten gute Wetterbedingungen vorhanden sein müssen, können sich die Arbeiten für die Straßensanierung bei schlechtem Wetter verzögern oder verschieben. 

Anfahrt durch Anlieger wird gewährleistet

Für die Anwesen, die ausschließlich über die Bundesstraße B299 erreichbar sind, wird die Erreichbarkeit während der Bauzeit in Abstimmung mit der bauausführenden Firma gewährleistet.

Aufgrund der Umleitungen bittet das Staatliche Bauamt Traunstein die Verkehrsteilnehmer für Ihre Fahrten mehr Zeit einzuplanen. Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner für die unvermeidbaren Behinderungen um Verständnis.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein

Rubriklistenbild: © (Symbolbild) / Lino Mirgeler/dpa

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