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Feuerwehren vielerorts gefordert

In Folge des Unwetters: Auto überschlägt sich bei Mehring - Maibaum knickt bei Burghausen um

Ein Auto hat sich bei Mehring überschlagen
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Ein Auto hat sich bei Mehring überschlagen

Am Donnerstag (12. Mai) zog um kurz nach 23 Uhr ein Unwetter über den Landkreis Altötting hinweg. Ein kräftiges Gewitter mit starkem Wind und Starkregen sorgte vielerorts für Einsätze der Feuerwehren. Am Freitag setzte sich der Sturm fort.

Update, 17.10 Uhr - Unwetter knickt Maibaum um

Ein grenzübergreifendes Hilfeersuchen von ihren Hochburger Kameraden erreichte die Freiwillige Feuerwehr Burghausen am Freitagnachmittag. Das in der vorgehenden Nacht über die Umgebung hinwegziehende Unwetter hatte die Spitze des Hochburger Maibaums umgeknickt. Die etwa 30 Meter hohe Fichte war unmittelbar neben dem Gerätehaus der Hochburger Wehr am 1. Mai von der örtlichen Landjugend aufgestellt worden.

Umwetter lässt Maibaum umknicken

Der Maibaum steht an der höchsten Erhebung der Gemeinde und somit in exponierter Lage, was ihm in Kombination mit dem starken Wind nun zum Verhängnis wurde. Aus dem Korb der Burghauser Drehleiter wurde die hängende Spitze des Baumes abgesägt und somit die Gefahr in Verzug beseitigt. Zurück bleibt ein auf seine Art nun einmaliger Maibaum, von dem keine weitere Gefahr ausgeht.

Update, Freitag (13. Mai), 17 Uhr - Auto überschlägt sich bei Mehring

Ein Pkw hat sich aufgrund von Aquaplaning am Freitagmittag (13. Mai) auf der St2356 überschlagen. Der Fahrer konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde mit dem Rettungsdienst mit leichten Verletzungen abtransportiert. Das Auto wurde gesichert, um ein Abrutschen in die Alz zu vermeiden. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei und bis zur Bergung des Fahrzeugs wurde die Straße halbseitig gesperrt und der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Erstmeldung

Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Altötting mussten am Donnerstagabend (13. Mai) zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Landkreis Altötting – Umgeknickte Bäume, abgedeckte Dächer und Überschwemmungen hielten am späten Donnerstagabend ab etwa 23 Uhr die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Altötting auf Trab.

Wie die Integrierte Leitstelle (ILS) Traunstein, die neben den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land auch für die Kreise Altötting und Mühldorf am Inn zuständig ist, auf Anfrage von innsalzach24.de erklärt, mussten die Ehrenamtlichen zu etwa 50 Unwettereinsätzen ausrücken. Rund drei Viertel der Alarmierungen entfielen demnach auf den Landkreis Altötting, aber auch im Kreis Mühldorf habe es einige Einsätze gegeben.

„Reichlich Arbeit“ für die Burghauser Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Burghausen berichtet von „reichlich Arbeit“, die das erste größere Gewitter des Jahres mit sich brachte. Das Hauptproblem seien dabei die großen Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit gewesen. „So lief beispielsweise die Bahnunterführung in der Anton-Riemerschmid-Straße voll und war für den Verkehr bis zum Eingreifen der Feuerwehr und dem städtischen Bauhof nicht mehr passierbar“, erklärt Markus Szehr, Pressesprecher der Burghauser Wehr.

Aber auch umgestürzte Bäume wie zum Beispiel in der Elisabethstraße oder auf der Staatsstraße 2357 nach Raitenhaslach forderten die Einsatzkräfte.

Vollgelaufene Keller und abgedeckte Dächer in Neuötting

Auch in Neuötting mussten die Feuerwehrler raus. „Im nahezu gesamten Stadtgebiet mussten in der Hauptsache vollgelaufene Keller abgepumpt werden“, berichtet die Feuerwehr auf ihrer Homepage. Aber auch um abgedeckte Dächer und herabfallende größere Äste mussten sich die Floriansjünger kümmern. Insgesamt 25 Einsatzkräfte waren über rund drei Stunden gefordert.

Radlader muss Tüßlinger Feuerwehr unterstützen

Um kurz vor Mitternacht musste auch die Freiwillige Feuerwehr Tüßling Unwetter-bedingt ausrücken. In Burgkirchen stürzte ein riesiger Baum an der „altbekannten Stelle“ über eine Straße, heißt es auf der Facebook-Seite der Feuerwehr. „Problematisch wurde der Einsatz, da der Baum recht dick war und circa einen Meter über der Straße liegen blieb“, erklärt die Feuerwehr.

Zuerst wurde der Baum mittels des Greifzugs gesichert und anschließend von einem im Umgang mit der Kettensäge sehr erfahrenen Kameraden zersägt. Auch der Bauhof und ein Radlader waren zur Unterstützung vor Ort. „Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für uns beendet“, resümiert die Tüßlinger Wehr abschließend.

aic

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