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Urteil am Donnerstag

Masern-Impfpflicht bleibt: Bundesverfassungsgericht weist Eltern-Klagen ab

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Zahl der Schulwegunfälle nimmt extrem zu

Zehn Tote und knapp 600 Verletzte: Teils schreckliche Unfälle 2021 im Kreis Altötting

Insgesamt kamen zehn Menschen bei Unfällen im Jahr 2021 im Landkreis Altötting ums Leben.
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Insgesamt kamen zehn Menschen bei Unfällen im Jahr 2021 im Landkreis Altötting ums Leben.

Wie viele Unfälle gab es 2021 im Landkreis Altötting? Wie viele Menschen starben auf den Straßen? Was waren die häufigsten Ursachen? Und wie verhalten sich die Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren? innsalzach24.de hat die teils überraschenden Antworten auf diese Fragen.

Landkreis Altötting – „Die Anzahl der Verkehrsunfälle im Landkreis nahm wieder zu“, erklärt die Polizeiinspektion (PI) Altötting mit Blick auf das vergangene Kalenderjahr 2021. Zuvor waren die Zahlen im Jahr 2020 stark gesunken.

Den Rückgang aus dem Jahr 2020 führen die Beamten auf die Corona-bedingten Einschränkungen und Ausgangsbeschränkungen zurück. Das „Plus“ bei den Unfällen sei demnach zu erwarten gewesen, „da seit vielen Jahren eine kontinuierliche Zunahme von Verkehrsunfällen zu verzeichnen war“, beschreibt die Altöttinger Polizei die aktuelle Situation.

Unfallzahlen im Jahresvergleich: Höchststand 2019, Tiefststand 2020

Betrachtet man allerdings die Entwicklung der letzten Jahre, so ereigneten sich auch im Jahr 2021 weniger Unfälle als vor der Corona-Zeit. 3308 Mal krachte es im vergangenen Jahr auf den Straßen im Landkreis. 2017 wurden 3350 Unfälle gezählt, 2018 waren es 3349 und der Höchststand wurde mit 3590 im Jahr 2019 erreicht. Die wenigsten Unfälle gab es – wie bereits erklärt – im Kalenderjahr 2020. Damals waren es 3003.

So viele Unfälle gab es in den letzten Jahren im Landkreis Altötting.

Zehn Tote und 587 Verletzte auf den Straßen im Landkreis Altötting

Wirft man einen Blick auf die verletzten Personen, so ist im Vorjahresvergleich ebenfalls ein deutlicher Anstieg erkennbar. 522 Menschen wurden 2020 bei Unfällen im Landkreis Altötting verletzt, 2021 waren es 587. Dies entspricht einem Anstieg von rund zwölf Prozent.

20202021
Verkehrsunfälle gesamt30033308
davon:__________________________
Unfälle mit Personenschaden405456
Getötete Personen810
Verletzte Personen522587
Schwer verletzte Personen101109

Etwas niedriger hingegen fällt der Anstieg bei den Schwerverletzten aus. Die Zahl stieg von 101 auf 109 an, was etwa acht Prozent entspricht. Leider waren auch wieder mehr Todesopfer zu beklagen. Zehn Menschen verloren 2021 ihr Leben auf den Straßen, 2020 waren es acht.

Verkehrstote alle älter als 25 Jahre

Zwei der Unfalltoten waren weiblich, acht männlich. Bei einem tragischen Geisterfahrer-Unfall auf der A94 verstarben im März zwei Personen, ebenso wie bei einem schweren Lkw-Unfall auf der B12 im April. Insgesamt kamen zwei Motorradfahrer, fünf Autofahrer und drei Beifahrer ums Leben.

Radfahrer und Fußgänger wurden im Landkreis Altötting 2021 bei Unfällen erfreulicherweise nicht getötet. Betrachtet man das Alter der Verkehrstoten, so starben vier Menschen über 65 Jahre und sechs im Alter zwischen 25 und 64 Jahren.

Kein tödlicher Unfall infolge von Alkohol- oder Drogenkonsum

„Die Ursachen dieser Unfälle sind äußerst vielfältig“, erläutert die PI Altötting hierzu und ergänzt: „Mehrfach muss jedoch von einer nicht angepassten Geschwindigkeit auch in Verbindung mit unerwarteter Eisglätte ausgegangen werden.“ Es hätten jedoch weder Alkohol- noch Drogenkonsum zu tödlichen Verkehrsunfällen geführt.

Dennoch ist Alkohol weiter ein bestimmender Faktor in der Unfallstatistik. Trotz zahlreicher Kontrollen durch die Beamten fällt eine hohe Anzahl an alkoholbedingten Unfällen auf. Insgesamt krachte es 72 Mal unter Beteiligung alkoholisierter Verkehrsteilnehmer.

Häufigste Unfallursachen: Abbiegefehler und zu wenig Abstand

Die mit Abstand meisten Unfälle (646) ereigneten sich Polizeiangaben nach „Fehlern beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren“. Hauptunfallursache Nummer zwei war ungenügender Sicherheitsabstand (471 Unfälle), gefolgt von Vorfahrsverletzungen (195) und nicht angepasster Geschwindigkeit (180).

Das waren die häufigsten Unfallursachen im Landkreis Altötting

Zahlreiche Schulwegunfälle

Nachdem es 2020 mit nur einem registrierten Vorfall „sensationell“ wenige Unfälle auf dem Schulweg gab, berichtet die Altöttinger Polizei für das Jahr 2021 von sieben Schulwegunfällen. „Betonen kann man dabei aber, dass kein Schüler schwerwiegende Verletzungen oder gar bleibende Schäden erlitten hat“, so die Beamten.

aic/Polizeiinspektion Altötting

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