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Verunsicherung im Landkreis

PFOA-Problem: Kann man in der Region angebautes Gemüse essen?

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Landkreis Altötting – Kann man in der Region angebautes Gemüse bedenkenlos essen, wo wir doch das PFOA-Problem haben? Hier ist die Antwort.

Die PFOA-Problematik und ihre Folgen: Der Themenkomplex ist groß und weit verzweigt. Immer wieder erreichen die Redaktion von innsalzach24.de Fragen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern. Eine aktuelle soll hiermit beantwortet werden.

Ist es noch ratsam in der Region angebautes Gemüse weiterhin zu genießen?

Laut vorliegenden Informationen muss die Antwort lauten: „Ja.“ Das haben die Fachleute bereits nach Bekanntwerden des Skandals gesagt. PFOA kommt über das Trinkwasser in den Körper. „Schließen sie diese Quelle“, lautete der Ratschlag auf mehreren Informationsveranstaltungen zum Thema Eintrag der als krebserregend unter Verdacht stehenden Substanz.

Die Nachfrage von einem Leser von innsalzach24.de ist dennoch verständlich. Schließlich gilt mit PFOA belastetes Erdreich als so etwas wie Sondermüll und darf nicht so einfach bewegt werden, wie das Beispiel in Burghausen an der B20 zeigt.

Das Gift steckt in den Blättern, nicht in den Früchten

Auf Nachfrage von innsalzach24.de teilt das Landratsamt Altötting mit: „Aus Modellversuchen und von Proben aus anderen kontaminierten Gebieten ist bekannt, dass PFOA von Pflanzen zwar aufgenommen wird (…) aber erst bei höherer Belastung des Gießwassers oder Bodens auftreten. PFOA ist bei Pflanzen v. a. in den Blättern zu finden und nur ein geringer Anteil gelangt auch in die Früchte. Bei Stichprobenanalysen des LGL in Zusammenarbeit mit der örtlichen Lebensmittelüberwachung (…) von Salat und Zucchini aus ausgewählten Hausgärten der Region (u.a. in Haiming, Schützing, Emmerting) in denen zum Teil mit Brunnenwasser gegossen wurde, wies das LGL jedoch nur in einem einzigen Fall einen Spurengehalt von PFOA nach.“

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