Inn, Salzach und Isen haben viel zu wenig Wasser

"Es braucht nicht mehr viel, um alles kippen zu lassen!"

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Die Salzach hat derzeit viel zu wenig Wasser.

Landkreis - Die hohen Temperaturen, die auch in dieser Woche anhalten sollen, treiben nicht nur Gartenbesitzern und hitzegeplagten Menschen die Sorgenfalten auf die Stirn. Auch Biologen schlagen inzwischen Alarm.

So führt die Salzach derzeit deutlich zu wenig Wasser. Die Pegelstände betragen derzeit nur rund 1,50 Meter, wie heimatzeitung.de berichtet. "Normal" um diese Jahreszeit wären zweieinhalb, drei oder sogar vier Meter. Am Inn sieht es ähnlich aus. Laut dem Bericht führt der Fluss zwar mehr Wasser als die Salzach, aber auf Höhe Eschlbach (Landkreis Altötting) flossen am Sonntag nur noch 275 Kubikmeter pro Sekunde. Eigentlich sollten es 500 bis 600 Kubikmeter sein, bei viel Regen sogar über 1.000.

Noch ist das für die "großen" Flüsse kein Problem. Aber in manchen Nebengewässern sei dies bereits anders, wie ein Gewässerbiologe der Zeitung erklärte. Wasserführende Kleinbäche und Gräben würden zunehmen austrocknen und damit Lebensraum für Fische und Pflanzen wegbrechen. Auch die Isen sei inzwischen an ihrer Grenze angelangt. "Da braucht es nicht mehr viel, um alles kippen zu lassen", so der Experte.

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