Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Krankmeldungen im Landkreis Altötting

Auswertung der AOK zum Krankenstand - Erkrankungen der Atemwege an der Spitze

Auswertung zum Krankenstand in Oberbayern
+
Auswertung zum Krankenstand in Oberbayern

Landkreis Altötting - Atemwegserkrankungen sind der häufigste Grund für Krankschreibungen. Das zeigt die aktuelle Auswertung der AOK zum Krankenstand für 2020.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

39,1 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Arbeitnehmer gab es im vergangenen Jahr im Landkreis Altötting wegen dieser Krankheitsart. Im Jahr zuvor waren es 44,1 Krankmeldungen. Weitere 2,6 Arbeitsunfähigkeitsfälle entfielen auf die gesicherte Diagnose COVID-19, die seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland im März vergangenen Jahres zusätzlich erfasst werden. Muskel-/Skeletterkrankungen verursachten 31,2, Erkrankungen des Verdauungssystems 12,0 und Verletzungen 12,9 Arbeitsunfähigkeitsfälle. „Geht es um die Dauer der Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen von allen Krankheitsarten immer noch die meisten Ausfalltage“, so Andreas Kochbeck, Direktor der AOK-Direktion Altötting/Mühldorf. Statistisch gesehen war deswegen 2020 jeder AOK-versicherte Arbeitnehmer aus dem Landkreis Altötting 5,5 Tage krankge-schrieben. 2,7 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen, 0,2 Krankheitstage wegen nachgewiesener COVID-19-Erkrankung und 2,8 Krankheitstage aufgrund von Verletzungen.

Weniger Krankmeldungen insgesamt, dafür mehr Krankheitstage

Insgesamt haben sich im Pandemiejahr 2020 weniger AOK-versicherte Arbeitnehmer im Landkreis Altötting krankgemeldet. „Die Gesamtzahl der Krankmeldungen sank im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Prozent“, so Direktor Kochbeck. Ein Grund dafür könnten die Corona-Schutzmaßnahmen sein: Abstand halten, Hygienemaß-nahmen beachten, Maske tragen – die Ausbreitung an-derer Krankheitserreger dürfte dadurch ebenfalls eingedämmt worden sein. Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen hingegen hat sich um 14,0 Prozent auf 13 Tage. Insgesamt war im Freistaat durchschnittlich jeder AOK-versicherte Arbeitnehmer 14 Kalendertage krank.

Damit sind die AOK-versicherten Arbeitnehmer im Land-kreis Altötting im bayernweiten Vergleich gesünder. Mit 4,7 Prozent liegt der Krankenstand unter dem Bayern-wert von 4,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich genauso viele Beschäftigte krankgemeldet wie im Jahr vor Corona.

AOK unterstützt Betriebe auch in Pandemiezeiten

Trotz Corona konnte die AOK Bayern im vergangenen Jahr knapp 2.000 Unternehmen mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützen. Dafür hat die größte Krankenkasse im Freistaat ihr Angebot auch on-line ausgebaut. Ein Schwerpunkt sind Angebote zur Stärkung der psychischen Gesundheit, beispielsweise mit Programmen wie Stress im Griff (www.stress-im-griff.de) oder Gesund Führen (www.aok-gesundfuehren.de). Online-Seminare zu Themen wie „Resilienz“ oder „Gesund im Homeoffice“ konnten über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichnen.

Pressemeldung der AOK Direktion Mühldorf a. Inn

Kommentare