Kurz vor Ende der Frist

Thomas Schwembauer (AfD) will Altöttings Landrat werden

Burghausen/Landkreis Altötting – Die AfD schickt Thomas Schwembauer in das Rennen um den Posten als Landrat im Landkreis Altötting.

Zum Ende der regulären Frist für Kandidatenliste am 23. Januar hat die AfD eine Kreistagsliste und einen Landratskandidaten eingereicht. Thomas Schwembauer wird gegen Amtsinhaber Erwin Schneider (CSU) und Monika Pfriender (Grünen) um das Amt des Landrats antreten. Das teilte die Partei am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.


„Wir wollen uns beispielsweise im Kreis dafür einsetzen, dass die PFOA-Problematik und mögliche Versäumnisse der Behörden im Umgang hiermit lückenlos aufgeklärt werden. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass Banken und Krankenhäuser z.B. in Folge von Fusionen nicht dem Einfluss der kommunalen Träger entzogen werden“, so Schwembauer. Auch kleine Krankenhäuser, wie z.B. das in Burghausen müssten in Zukunft eine vollwertige Versorgung anbieten dürfen.

Thomas Schwembauer studierte in München Maschinenbau und bei den Jesuiten Philosophie und schloss beide Studiengänge auch ab. Danach war er als Personalberater und Patentreferent tätig und nahm im Dezember 2019 das Angebot des Abgeordneten und wirtschaftspolitischen Sprechers der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag Franz Bergmüller (AfD, MdL) an, ihn als persönlicher Referent zu unterstützen.


AfD: "Seit knapp 70 Jahren bestimmen die Altparteien das Schicksal der Menschen"

„Die Einwohner im Landkreis Altötting erhalten damit für die Kommunalwahl am 15 März 2020 nicht nur irgend eine weitere Alternative, sondern in jeder Hinsicht eine echte Alternative“, heißt es in der Pressemitteilung. Seit knapp 70 Jahren würden die Altparteien das Schicksal der Menschen in Bund, Ländern und Kommunen bestimmen.

„Aus Enttäuschung über den bisherigen Verlauf des Wahlkampfs der Altparteien heraus, mit der ewigen Wiederholung der altbekannten Themen und der sattsam bekannten Tabuisierung unbeliebter, aber die Bürger bewegender Themen, hat der AfD-Kreisverband Altötting die Initiative ergriffen und eigene Kandidaten aufgestellt“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Auf Platz zwei der Kreistagsliste wird sich Altöttings Stadtrat Günther Vogl zur Wahl stellen. Bekannt ist der zweifache Vater durch den Halbmarathon Altötting, den er seit 29 Jahren organisiert. Dadurch ist auch eines seiner Themen schon vorgegeben: Sport und Vereine, denn diese bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft.

Darüber hinaus treten für die AfD in aussichtsreicher Position für die Kreistagsliste an: Wilhelm Becker, Thomas Kowatschewitsch, Johann Mittermeier, Anja Reth und Burghausen Bürgermeisterkandidatin Sybill de Buer.

AfD will Tabuthemen besprechen

„Auf diesem Wege wollen wir dazu beitragen, dass auch Themen diskutiert werden, von welchen man den Eindruck hat, dass die Altparteien diese lieber nicht thematisieren möchten. So sorgen wir als AfD für etwas frischen Wind im Wahlkampf. Unser Ziel ist, den Bürgern eine echte Alternative zum Jahrzehnte lang eingespielten ParteienEinerlei anzubieten, im Wahlkampf und dann auch im Kreistag“, so Günther Vogl.

Bei der Klima- und Energiedebatte müsste die Sache mit Vernunft und Sachlichkeit angegangen werden. Kritikloses Übernehmen der von Kindern vorgegebenen Argumente sei weder zielführend noch sinnvoll. „Wer eine klimaneutrale Stadt fordert, wisse nicht wovon er rede. Unsere Natur dürfe nicht auf dem Altar des Klimawandels geopfert werden, deshalb sollen keine Solarfabriken auf landwirtschaftlicher Nutzfläche entstehen, Windräder nur in Einklang der Natur und unter Berücksichtigung der Anliegen der Betroffenen gebaut werden“, so Vogl.

jz/Pressemitteilung AfD

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