Pressemeldung "DIE LISTE"

Wählergruppe DIE LISTE nominiert Bürgermeisterkandidaten für Altötting

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“Die Liste” tritt für einen frischen Politikstil bei den kommenden Kommunalwahlen an - Ziel ist das Altöttinger Rathaus. Mit Marcel Seehuber (2.v.l.) stellen sie auch einen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Weitere Kandidatinnen und Kandidaten (v.l.): Theresa Gauer, Stefan Eichinger, David Pietzka, Ulrike Bubl, Markus Huber, Claudia Buchner, Melanie Mühlberger, Tina Oueidat, Christina McCaffery.

Altötting - Nur noch drei Monate: Dann werden in ganz Bayern neue Kommunalvertreter in die Stadt- und Gemeinderäte des Freistaats gewählt.

Auch im Landkreis Altötting - hier werden zudem viele langgediente Bürgermeister ihre Ämter zur Wahl stellen. So auch in der Kreisstadt: Nach über 20 Jahren wird im März 2020 ein neuer Mann im Rathaus am Kapellplatz einziehen. Neben den etablierten Parteien wie Freie Wähler, SPD und CSU geht auch eine neu gegründete Wählergruppe ins Rennen um die zu vergebenden Sitze im Stadtrat: Die unabhängige Wählergruppe mit dem schlichten, aber einprägsamen Namen “Die Liste” bewirbt sich mit 24 Kandidatinnen und Kandidaten - für jeden Stadtratsplatz einen.

Am vergangenen Donnerstag hat “Die Liste” offiziell ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert und außerdem einen eigenen Bürgermeisterkandidaten gekürt. Einstimmig von allen anwesenden Listen-Mitgliedern gewählt wurde Marcel Seehuber. Der 43-jährige Altöttinger und freischaffende Filmemacher ist mit seinen Filmprojekten weltweit viel herumgekommen, hat seine “Homebase” Altötting aber nie aufgegeben: “Hier schlägt einfach mein Herz. Ich habe mich immer in verschiedenster Weise in meiner Heimatstadt engagiert, egal ob als Jugendlicher beim Organisieren von Konzerten oder später beim Aufbau des Altöttinger Mieter Konvents, einem selbstverwalteten Wohnprojekt.” 

Marcel Seehuber tritt mit einem klaren Anspruch an: „Altötting muss geiler werden“. Hinter diesem etwas saloppen Spruch steckt für ihn und Die Liste der Auftrag, Politik für die Altöttinger Bürger zu machen: „Altötting muss für die Menschen in Altötting sein. Damit meine ich, dass die Förderung des Tourismus zwar wichtig ist, aber nicht oberste Priorität haben sollte. Momentan wird sozusagen nur ‘Außenpolitik’ betrieben, die Altöttinger Bürger selbst stehen in dieser Hinsicht hintan.“ Besonders deutlich lässt sich das auch am Stadtbild ablesen: „Der Kapellplatz ist sehr schön, aber sobald man dieses malerische Ensemble hinter sich lässt, wird es eher unansehnlich. Da muss man mit einem stadtplanerischen Gesamtkonzept bei neuen Bauprojekten ran. Uns ist es daher wichtig, Stadtquartiere zu entwickeln, die auch als Lebensräume von ihren Bewohnern genutzt werden können, eine Umgebung, in der man sich gern aufhält.“

Für einen neuen Politikstil: Marcel Seehuber, Bürgermeisterkandidat für “Die Liste”, tritt bei den Kommunalwahlen 2020 im Rennen um den Sitz im Altöttinger Rathaus an.

Diese Einstellung des “Selber-Anpackens” eint auch die anderen Kandidatinnen und Kandidaten der “Liste”: “Nur lamentieren nützt nichts, wir wollen mitreden und vor allem mitentscheiden”, bekräftigt Melanie Mühlberger. Mühlberger, die beruflich in der psychosozialen Beratung und Begleitung von Krebspatienten tätig ist, steht zwar als Spitzenkandidatin der Liste auf Platz 1, sieht sich selbst aber als Teil eines Teams und möchte so auch Politik machen: “Wir möchten ein offenes Ohr für alle Belange haben, die die Menschen in Altötting so umtreiben. Wir stehen für gleichberechtigte Politik auf Augenhöhe – dies schließt Auseinandersetzungen mit anderen Meinungen selbstverständlich ein.”

Fraktionsübergreifend zusammen an Lösungen für ein attraktives Altötting für die Bewohner der Stadt arbeiten müsse das Ziel des Stadtrats sein, kein politisches Beharken um persönliche Befindlichkeiten, findet Melanie Mühlberger. Wohnen, Mobilität und Leben - so lassen sich die Kernthemen der “Liste” im wesentlichen zusammenfassen. Dazu zählen eine neue Stadt- und Quartiersentwicklung inklusive der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, eine ganzheitliche Verkehrsplanung mit Schwerpunkt auf Förderung von Radfahrern und Fußgängern im Gegensatz zum vorherrschenden Autoverkehr, wobei auch der Lärmschutz verstärkt werden muss sowie ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften - hier lautet das Stichwort Postwachstumsökonomie.

Ferner soll Altötting, das bereits seit 2002 dem Klimabündnis als Kommune angehört, schnellstmöglich, spätestens aber bis 2035 klimaneutral werden. Zur Lebensqualität zählen die Listen-Kandidaten auch die Stärkung der Altöttinger Freizeiteinrichtungen, etwa das Vorantreiben der Renaturierung der umliegenden Kiesgruben zur Schaffung eines Badesees oder die Wiederinbetriebnahme einer Sauna im Kreishallenbad. Eine konkrete “Wirtschaftsförderung” benannte Bürgermeisterkandidat Seehuber zudem in seiner Antrittsrede: “Wenn ich gewählt werden sollte, spende ich 1.000 Euro von meinem Gehalt im Monat für Freibier in wechselnden Wirtschaften.”

Eine erste Hürde, um überhaupt bei der Wahl antreten zu können, muss “Die Liste” allerdings noch meistern: Da es sich um eine nicht organisierte Wählergruppe und keine bereits zugelassene Partei handelt, müssen für eine Zulassung zur Wahl 180 Unterstützerunterschriften von Altöttinger Bürgern eingesammelt werden. Die Listen zur Eintragung liegen dazu ab dem 18. Dezember im Altöttinger Rathaus aus. Bürgermeisterkandidat Marcel Seehuber freut sich derweil auf einen spannenden Wahlkampf: “Wir haben einige Aktionen geplant, um mit den Altöttinger Bürgern ins Gespräch zu kommen. Wir denken, dass unsere Mitmenschen bereit für einen Politikwechsel sind.”

P.S.: Unsere Kandidaten stellen sich auf YOUTUBE vor.

Trefft die LISTE! Termine für kommende Infoveranstaltungen:

  • 19. Dezember, 15-18 Uhr, Café Mayer, Kapellplatz Altötting
  • 8. Januar, 19 Uhr, Rede unseres Bürgermeisterkandidaten bei der Freien Wähler Nominierungsversammlung, Sportheim Altötting
  • 12. Januar, 11-13 Uhr, Kennenlern- und Familienfrühstück, Nea Zoi
  • 19. Januar, 11-16 Uhr, gemeinsame Wahlveranstaltung mit den anderen Altöttinger Parteien, Ort wird noch bekanntgegeben.

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