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Analyse der Entwicklung in den Altöttinger Kommunen

Coronazahlen im Landkreis Altötting steigen: Eine Stadt ist besonders auffällig

Mit einem Inzidenzwert von 243,9 (Stand: RKI, 12. April, 0 Uhr) liegt der Kreis Altötting aktuell weit über dem bundesweiten Durchschnitt von 136,4. Obwohl sich das Infektionsgeschehen fast im ganzen Landkreis verteilt, kristallisieren sich aktuell drei „Hotspots“ heraus.

Landkreis Altötting47 aktive Corona-Fälle verkündete das Landratsamt am Montagmorgen, den 12. April für die Stadt Burghausen (Stand: 11. April, 15 Uhr). Im ganzen Landkreis Altötting waren es zu diesem Zeitpunkt 363 aktive Fälle. Damit wohnt rund jeder achte Fall in der Salzachstadt. Insgesamt zählt das Landratsamt Altötting am 11. April 4920 Fälle. Bei der Differenzierung positiver PCR-Ergebnisse wurde im Landkreis Altötting bislang 547 Mal die britische Variante des SARS-CoV-2 nachgewiesen, das sind im Vergleich zu voriger Woche 87 Fälle der Mutation mehr.

Die Corona-„Hotspots“ im Landkreis Altötting: Burghausen, Burgkirchen und Pleiskirchen

Hinter Burghausen folgen Burgkirchen (36) und Pleiskirchen (35). Vergangene Woche war noch Altötting bei den „Top Drei“ dabei. Diese Woche gibt es keinen Ort im Landkreis Altötting, der keinen positiv getesteten Bürger im Ort wohnhaft hat. Vergangene Woche war Haiming die Gemeine ohne Corona-Fall. Dort gibt es jetzt Laut Landratsamt Altötting zwei positiv Getestete.

Die Corona-Gemeindezahlen im Landkreis Altötting vom 11. April

Setzt man die absoluten Zahlen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, hat Pleiskirchen „Spitzenplatz“. Bei den rund 2.500 Einwohnern aus Pleiskirchen machen die 35 aktuell Corona-Infizierten 1,43 Prozent der Bevölkerung aus. Dahinter folgen Reischach mit 0,76 Prozent und Marktl mit 0,65 Prozent. Alle drei Gemeinden sind verhältnismäßig klein und eine geringe Anzahl an Neuinfektion hat hier eine deutlich größere Auswirkung. Burghausen liegt hier trotz der meisten Fälle mit lediglich 0,25 Prozent deutlich hinter diesem Trio.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Die Inzidenz im Landkreis Altötting liegt seit dem 11. April über dem Wert von 200.

Situation in den Kliniken des Landkreises

Die Situation in den Kliniken im Landkreis Altötting stellt sich wie folgt dar (Stand: 12. April, 8.45 Uhr): Zwei Corona-Patienten liegen im Altöttinger Krankenhaus auf der Intensivstation, eine davon muss invasiv beatmet werden. Hinzu kommen sechs weitere Patienten, die stationär behandelt werden müssen. In Burghausen liegt die Anzahl der Corona-Patienten bei 12 Personen. 200 Personen sind an oder mit der Erkrankung verstorben (Stand 9 .April).

jb

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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