Stand 30. März

Corona-Zahlen im Landkreis Altötting: Nur noch ein „weißer Fleck“ 

Die Entwicklung der Zahl der Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting.
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Die Entwicklung der Zahl der Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting.

Nur eine einzige Gemeinde ist aktuell im Landkreis Altötting noch „coronafrei“. Auch die Landkreis-Inzidenz bleibt weiter stark über der kritischen 100er-Marke. Die Zahlen für den Landkreis Altötting in dieser Woche:

Landkreis Altötting - Die meisten aktiven Fälle gibt es in dieser Woche in Burghausen. Für die Gemeinde wurden, Stand 29. März, 34 aktuell Infizierte gemeldet - im ganzen Landkreis Altötting sind es 259 Menschen. Insgesamt stieg die Zahl der Gesamtinfektionen an diesem Stichtag auf 4491 Fälle. In der Vorwoche waren es noch 4.342.

Die Corona-Zahlen im Landkreis Altötting: Burghausen löst knapp Burgkirchen als Gemeinde mit den meisten aktiv Infizierten pro Gemeinde ab

Burghausen löst damit in dieser Woche als Gemeinde mit den meisten Infizierten knapp Burgkirchen (33) ab. Schon in der vergangenen Woche war Burghausen mit 34 nur drei Fälle hinter der Nachbargemeinde gelegen. Wie schon in den Vorwochen bleiben damit Burghausen, Burgkirchen und Altötting (27) die drei Kommunen mit den höchsten Zahlen an aktiven Fällen. Komplett „frei“ von Fällen ist in dieser Woche nur Haiming. Vergangene Woche waren es auch noch Erlbach und Kirchweidach.

Die Zahl der aktiv Infizierten pro Gemeinde im Landkreis Altötting. Links in der Vorwoche, rechts in der aktuellen Woche.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Wegen Überschreiten der 100er-Marke gelten seit Sonntag strengere Regeln im Landkreis Altötting

Stand 30. März liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 133,6 weiterhin deutlich über der kritischen 100er-Marke. Diese war bereits am 22. März „geknackt“ worden und stieg seither, mit einer Ausnahme am 23., kontinuierlich weiter an. Am 26. griff daher die „Notbremse“. Das bedeutet, dass seit Sonntag wieder strengere Regeln gelten. Lockerungen, unter anderem für den Einzelhandel, bei Kontakten und im Sportbereich mussten wieder zurückgenommen werden.  Lockerungen können erst wieder eintreten, wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen den Wert von 100 unterschreitet.

Nachdem an drei aufeinanderfolgenden Tagen am 26. März die kritische 100er-Marke bei der Inzidenz überschritten wurde, gelten seit Sonntag diese Regeln im Landkreis Altötting.

Die Situation in den Kliniken im Landkreis Altötting stellt sich Stand 24. März wie folgt dar. Wie schon vergangene Woche, liegen im Altöttinger Krankenhaus drei Patienten auf der Intensivstation, alle müssen invasiv beatmet werden. Hinzu kommen acht weitere Patienten, die stationär behandelt werden müssen. In der Vorwoche waren es noch nur vier. In Burghausen liegt die Anzahl der Corona-Patienten, wie vor einer Woche, bei zehn Personen.

hs

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