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Eine Gemeinde aktuell ohne positiven Fall

Corona-Zahlen im Landkreis Altötting: Drei „Hotspots“ in der Region

Mit einem Inzidenzwert von 144,4 (Stand: RKI, 6. April, 0 Uhr) liegt der Kreis Altötting aktuell über den bundesweiten Durchschnitt von 123. Obwohl sich das Infektionensgeschehen fast im ganzen Landkreis verteilt, kristallisieren sich aktuell drei „Hotspots“ heraus.

Landkreis Altötting – 32 aktive Corona-Fälle verkündete das Landratsamt am Dienstagmorgen, den 6. April für die Stadt Burghausen (Stand: 5. April, 14 Uhr). Im ganzen Landkreis Altötting waren es zu diesem Zeitpunkt 268 aktive Fälle. Damit wohnt rund jeder achte Fall in der Salzachstadt. Insgesamt zählt das Landratsamt Altötting am 5. April 4.652 Fälle. Bereits am Dienstag Vormittag stieg diese Zahl auf 4.679 Fälle (Stand: 6. April, 11 Uhr). Bei der Differenzierung positiver PCR-Ergebnisse wurde im Landkreis Altötting bislang 460 mal die britische Variante des SARS-CoV-2 nachgewiesen.

Die Corona-„Hotspots“ im Landkreis Altötting: Burghausen, Pleiskirchen und Altötting

Hinter Burghausen folgen Pleiskirchen (27) und Altötting (24). Auch vor rund zwei Wochen waren Burghausen und Altötting laut der Meldung vom Landratsamt auf dem „Podest“. Außerdem gibt es momentan nur einen Ort im Landkreis Altötting, der keinen positiv getesteten Bürger im Ort wohnhaft hat: Haiming. Auch vor rund zwei Wochen war die etwa 2.500 Bewohner zählende Gemeinde offiziell ohne positiven Corona-Fall.

Die Corona-Gemeindezahlen im Landkreis Altötting vom 5. April

Setzt man jedoch die absoluten Zahlen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl hat eine andere Gemeinde den „Spitzenplatz“. Bei den rund 2.500 Einwohnern aus Pleiskirchen machen die 27 aktuell Corona-Infizierten 1,08 Prozent der Bevölkerung aus. Dahinter folgen Marktl mit 0,75 Prozent und Unterneukirchen mit 0,67 Prozent. Alle drei Gemeinden sind verhältnismäßig klein und eine geringe Anzahl an Neuinfektion hat hier eine deutlich größere Auswirkung. Burghausen liegt hier trotz der meisten Fälle mit lediglich 0,16 Prozent deutlich hinter diesem Trio.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

Die Inzidenz im Landkreis Altötting liegt seit dem 23. März über der magischen 100er-Grenze.

Situation im InnKlinikum Altötting

Die Situation in den Kliniken im Landkreis Altötting stellt sich wie folgt dar (Stand: 6. April, 8.15 Uhr): Vier Corona-Patienten liegen im Altöttinger Krankenhaus auf der Intensivstation, alle müssen invasiv beatmet werden. Hinzu kommen 12 weitere Patienten, die stationär behandelt werden müssen. In Burghausen liegt die Anzahl der Corona-Patienten bei 13 Personen. 199 Personen sind an oder mit der Erkrankung verstorben (Stand 5. April).

jz

Rubriklistenbild: © Landratsamt Altötting/dpa (Montage)

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