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Seit zwei Wochen keine „coronafreie“ Gemeinde mehr

Corona-Zahlen im Landkreis Altötting: Deutlicher Anstieg in zwei Städten

Seit dem 11. April liegt der Inzidenzwert im Kreis Altötting konstant über einem Wert von 200. Die Gesamtzahl der Neuinfektionen liegt inzwischen schon bei 5.165 Fällen (Stand: 18. April, 14.30 Uhr). In jeder Gemeinde gibt es aktuell mindestens einen positiven Fall, zwei Kommunen stechen prozentual besonders heraus.

Landkreis Altötting – 476 aktive Fälle vermeldete das Landratsamt Altötting am Montagmorgen, den 19. April, zum oben genannten Stichtag. Die meisten Fälle zählt aktuell Burghausen mit 86 Corona-Infizierten. Damit wohnen fast 20 Prozent aller Fälle in der einwohnerstärksten Kommune.

Die Corona-„Hotspots“ im Landkreis Altötting: Burghausen, Altötting und Burgkirchen

Hinter Burghausen folgen Altötting (69) und Burgkirchen (48). Auch vor einer Woche waren Burghausen und Burgkirchen laut der Meldung vom Landratsamt auf dem „Podest“. Doch inzwischen ist auch die Zahl der Einzelfälle stark gestiegen. So waren es vor sieben Tage in Burghausen „nur“ 47 Fälle, in Burgkirchen 36 und in Altötting 34. In der Kreisstadt hat sich die Zahl somit verdoppelt, aber auch in Burghausen zählte man in diesem Zeitraum 39 Fälle mehr als in der Vorwoche.

Außerdem gibt es momentan keinen Ort im Landkreis Altötting, der keinen positiv getesteten Bürger im Ort wohnhaft hat: In Feichten und in Stammham gibt es derzeit jeweils einen aktiven Corona-Fall. Vor zwei Wochen war Haiming noch „coronafrei“, inzwischen gibt es hier 12 positive Fälle.

Die aktuellen Zahlen der einzelnen Kommunen im Landkreis Altötting vom 18. April.

Erlbach, Reischach und Perach mit hohen prozentualem Antein

Setzt man jedoch die absoluten Zahlen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl landen drei andere Gemeinde auf dem „Podest“. Bei den rund 1.200 Einwohnern aus Erlbach machen die 15 aktuell Corona-Infizierten 1,27 Prozent der Bevölkerung aus. Dahinter folgen Reischach mit 1,1 Prozent und Pleiskirchen mit 0,77 Prozent. Alle drei Gemeinden sind verhältnismäßig klein und eine geringe Anzahl an Neuinfektion hat hier eine deutlich größere Auswirkung. Burghausen liegt hier trotz der meisten Fälle mit lediglich 0,44 Prozent deutlich hinter diesem Trio.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

jz

Rubriklistenbild: © Landratsamt Altötting/dpa (Montage)

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