Auf "Hausbesuch" im Probenraum in Burgkirchen

"Battle of the Bands"-Sieger "InTime": "Das haben wir nicht erwartet"

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Burgkirchen/Landkreis Altötting – Gegen 89 Bands hatten sich „InTime“ bei der OVB24 „Battle of the Bands“ durchgesetzt. Große Freude bei den fünf jungen Musikern, denn die Konkurrenz war hart. innsalzach24.de sie in ihrem Probenraum besucht.

Aus insgesamt 90 Bands hatten sie es schließlich in das Finale der OVB24 „Battle of the Bands“ geschafft. Das Finale gegen die Freilassinger Metal-Band Edgedown haben „InTime“ knapp aber doch für sich entscheiden können. Dass sie die OVB24 „Battle of the Bands“ gewinnen würden, hielten die fünf jungen Musiker aus dem Landkreis Altötting bei der starken Konkurrenz für unmöglich. Ihr Antrieb sei es gewesen, Aufmerksamkeit zu bekommen für das, was sie tun. innsalzach24.de hat sie in ihrem Probenraum in Burgkirchen besucht.

Im Probenraum der Sieger "InTime" bei der OVB24 "Battle of the Bands"

Die Anfänge von „InTime“

Angefangen habe alles im Jahre 2013. „Im Alter von 14 Jahren haben wir uns über die Schule kennen gelernt.“ Musik wollten sie zusammen machen. Es kamen erste Auftritte „wie etwa Benefizkonzerten, Gemeindefesten, ´Kultur im Park´ oder auch ´Nacht der Talente´“ Dem Publikum gefiel, was die fünf da auf der Bühne zum Besten gaben. So haben sie weitergemacht. Fünf Jahre später sind Johannes (E-Gitarre), Maxi (E-Bass), Angela (Gesang), Maxi (Schlagzeug) und Christian (E-Piano) immer noch ein Team, ein „InTime“-Team also.

"Battle of the Bands"-Sieger "InTime": So siehts im Probenraum aus

„Auch unser bayerischer ´Slang´ kommt nicht zu kurz“

Über die Jahre haben wir ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Repertoire auf die Beine gestellt“, schreiben „InTime“ auf ihrer Homepage, „angefangen von Pop über Rock und Blues bis hin zu Rock 'n' Roll, aber auch unser bayerischer "Slang" kommt nicht zu kurz.“ Wo andere in jungen Jahren mal ein Instrument lernen und die Musik dann aber wieder an den Nagel hängen, haben „InTime“ weiter gemacht. „Warum die Musik aufgeben?“, fragen die fünf. Gerade weil alle soweit gekommen sind, wäre es doch sehr schade, es würde nicht weitergehen mit der Band.

Der Ernst des Lebens

An der Schule kennen gelernt sind sie als Band zusammen geblieben. Freilich geht nicht immer alles so, wie es sein könnte: Termine müssen abgestimmt werden, nicht immer haben sie alle Zeit, um im Bandraum zu proben oder Auftritte wahrzunehmen. Nach der Schule kommt schließlich das Studium oder die Berufswelt und die reißen einstige Schulkameraden gerne mal auseinander. „InTime“ schaffen es, zusammenzubleiben obwohl sie sich in Studium und Berufswelt auseinander verstreuen in den Ernst des Lebens. Im Probenraum ist davon nichts zu merken. Das Programm muss schließlich erweitert werden. Wie das bei „InTime“ aussieht? Hier ist eine Kostprobe: "InTime" will "Hooligans" von Pizzera & Jaus ins Programm aufnehmen. 

Auf die Frage, wie es denn so ist mit der Freundschaft und ob vielleicht mal einer der Kollegen gebaggert hätte, sagt Angela, dass die Jungs schon mal anstrengend sein können aber das habe nur etwas mit der Band zu tun. „Wir sind alle zusammen -  um Musik zu machen.

Ehrenplatz für den Pokal

"Unser Proberaum ist nicht mehr als ein schallgedichteter Kellerraum, doch das genügt uns, um Spaß an der Musik zu haben.“ Ein perfekter Platz also für den Pokal und da steht er jetzt auch. Johannes, Maxi, Angela, Maxi und Christian überlegen noch, wie sie ihn anstrahlen werden, denn der Probenraum ist auch ein Partykeller. Da muss der Pokal freilich gut zur Geltung kommen.

Weil der Probenraum der Siegerband "InTime" bei der OVB24 "Battle of the Bands" in einem Partykeller probt, muss der Pokal noch ins rechte Licht gerückt werden.

rw

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