Hilfe für seelisch Erkrankte

Diakonie: "Neubau im Zeit- und Kostenplan"

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Es geht voran auf der Baustelle in Burgkirchen.
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Burgkirchen - Ihre Hilfe für Menschen mit psychischer Erkrankung im Landkreis Altötting wird die Diakonie schon bald in Burgkirchen anbieten.

Statistisch gesehen leidet jeder Dritte Deutsche einmal in seinem Leben an einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung mit Behandlungsbedarf. Denen im Landkreis Altötting wird schon bald in Burgkirchen geholfen. Wie das Diakonische Werk Traunstein mitteilt, liegen die Bauarbeiten für das neue Gemeinschafts-Wohngebäude mehr als im Zeit- und Kostenplan.

Firstfeier in Sicht

Es geht voran auf der Baustelle in Burgkirchen.

Schon bald will die Diakonie - jetzt neu in Burgkirchen - Menschen helfen, die in sich selbst gefangen sind. Es geht um seelische Erkrankungen. „Wir wollen ihnen den Schlüssel geben“, erklärt Andreas Karau, Geschäftsbereichs- und Projektleiter für das Wohngebäude des Diakonischen Werks Traunstein, „damit sie sich selbst befreien“.

Ein Leben in Freiheit

Es geht voran auf der Baustelle in Burgkirchen.

Einkaufen, kochen, Wäsche waschen – „in dieser Einrichtung werden seelisch Erkrankte auf ein Leben in Freiheit vorbereitet". Ganz besonders wichtig dabei sei der Kontakt zu den „normalen“ Menschen, so Karau. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Grundstück der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Burgkirchen erwerben konnten“.

Alter aber bewährter Hut in neuem Gebäude

Neben dem Pfarrhaus, mitten in der Wohnsiedlungauf der Oberen Terasse und Burgkirchens Zentrum ist zu Fuß nur einen Katzensprung entfernt: Es ist ein Neubau. Die Idee, Menschen in einer solchen Einrichtung zu betreuen dagegen alter Hut, der sich bewährt hat. Der Neubau war nötig geworden weil die bisherige Einrichtung in Burghausen nach mehr als 20 Jahrenin die Jahre gekommen sei.

Umzug nach Burgkirchen

Im Juli wird Schluss damit sein vor der Baustelle. Dann ist Firstfeier.

In Burgkirchen habe die Diakonie jetztden perfekten Ort für einen Neubau gefunden. Nach Fertigstellung werden die derzeitigen Bewohner in Burghausen dorthin umziehen. Sie bleiben bis zu vier Jahre in der Wohngemeinschaft. Jeder hat sein eigenes Zimmer mit Nasszelle. Dazu kommen Gemeinschaftsräume. 24 Stunden am Tag ist Fachpersonal im Haus.

Status Quo halten

12 Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf werden schon bald hier Platz finden.

Das Wohngebäude wird 12 Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf Platz bieten. „Viel zu wenig“, sagt Josef Ramstetter, Fachbereichsleiter der Sozialpsychiatrie der Diakonie, „angesichts der sprunghaften Entwicklung der Patienten in diesem Bereich in den vergangenen Jahren“. Er sei aber schon froh, zumindest den Status Quo mit einem zeitgemäßen Neubau erhalten zu können. Im Juli soll Firstfeier sein.

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