Nach Streit mit SPD-Politikerin in Burgkirchen

AfD-Kreisvorsitzender von Gericht wegen Verleumdung verurteilt

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Annette Heidrich (SPD/links) und Thomas Schwembauer (AfD/rechts).
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Altötting/Burgkirchen - Der Kreisvorsitzende der AfD, Thomas Schwembauer, ist jetzt vom Amtsgericht Altötting wegen Verleumdung zu einer Geldstrafe von knapp 2.500 Euro verurteilt worden.

Eigentlich hatte Schwembauer einen Strafbefehl erhalten. Da dieser diesen jedoch nicht akzeptierte, kam es laut einem Bericht der Passauer Neuen Presse (PNP) nur zur Verhandlung. Hintergrund war eine Auseinandersetzung mit SPD-Politikerin Annette Heidrich im Oktober 2018. Im Anschluss an eine AfD-Kundgebung im Bürgerzentrum Burgkirchen, die von jungen Leuten, darunter auch den Kindern von Heidrich, gestört worden war, hatte Schwembauer in einem Lokal einen Tisch reserviert. Kurzfristig lud der Wirt den AfD-Politiker und seine Parteifreunde wieder aus und sagte, er werde sie nicht bewirten.

Dies führte zu einer Anzeige, da Schwembauer bei der Polizei laut dem Bericht behauptet haben soll, dass SPD-Politikerin Heidrich, die auch in der Asylhilfe tätig ist, dem Wirt mit Konsequenzen gedroht haben soll, falls er die AfD-Delegation nicht wieder ausladen würde. Heidrich widersprach und weil es zuletzt auch immer zu Attacken auf ihre Familie via Social Media gekommen sein soll, sahen die beiden sich nun vor Gericht wieder.

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