In Burgkirchen und dieses Mal direkt an der Alz

"Schön ist das nicht": Versaut das Eschentriebsterben den Frühling?

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Eschentriebsterben auf der einen und totale Abholzung wie in diesem Bild auf der anderen Seite: Schön ist das nicht derzeit an der Alz in Burgkirchen.
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Burgkirchen an der Alz – „Schön geht anders“, schaut man sich an der Alz vom Freibad her kommend bis zum 90-Grad-Abbieger Richtung Holzen um: rechts totale Verwüstung und links ein sehr großer Ausschnitt von Bäumen.

Es seien zwei Dinge, die hier eine Rolle spielen würden, so Alexander Olbort, Pressesprecher der Gemeinde Burgkirchen an der Alz auf Nachfrage von innsalzach24.de:

  • das Eschentriebsterben
  • und was der letzte Sturm an Schäden angerichtet hat.

"Schön ist das nicht": Versaut das Eschentriebsterben den Frühling?

Die Pflicht, Gefahren abzuwehren

Das Eschentriebsterben betrifft vom Freibad her kommend offenbar die linke Seite. Was der letzte Sturm angerichtet hat, also die rechte Seite und damit das direkte Alzufer – hier sei die Gemeinde nicht verantwortlich. Beiden gemein ist offenbar die sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Dabei geht es um die Pflicht, Gefahren abzuwehren.

Das Eschentriebsterben:

Ein Pilz soll dafür verantwortlich sein. "Nachgewiesen ist er inzwischen in Skandinavien, Großbritannien, Polen, Tschechien, Slowenien und vermehrt in Deutschland, Österreich und der Schweiz", heißt es dazu. Letztendlich sollen befallene Bäume von oben her absterben, heißt es weiter. 

In Kombination mit der Verkehrssicherungspflicht bestand also Handlungsbedarf. So hat die Gemeinde Burgkirchen die befallen Bäume entfernt und wie gesagt: So richtig schön sieht das derzeit nicht aus. Immerhin ist Frühling. Es gibt aber Hoffnung. So erklärt Alexander Olbort, dass die verbliebenen Bäume austreiben werden und schon bald werde der Bereich an der Alz - sofern die Gemeinde dafür zuständig ist - wieder frisch in sattem Grün und mit Blumen-Bepflanzung erstrahlen.  

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