Zuschuss aus  EFRE-Fördermitteln

Zusammenarbeit zahlt sich aus – Förderung von Kleinprojekten im Grenzraum Bayern-Österreich

Altötting - In der 9. Sitzung des regionalen Lenkungsausschusses Ost unter dem Vorsitz von Landrat Sebastian Gruber (Landkreises Freyung-Grafenau) standen Entscheidungen für grenzüberschreitende Kleinprojekte an. Von den 6 eingereichten Anträge wurden 5 positiv beschieden und so fließen rund 86.000 Euro an EFRE - Fördermittel in den bayrisch-österreichischen Grenzraum.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Im Bereich Kultur werden Sagen im Grenzgebiet als „kollektives Gedächtnis der Menschen“ gesammelt, wissenschaftlich dokumentiert und der Bevölkerung bekannt gemacht. Ein Buch soll Jugendlichen ab der 5. Klassenstufe an Hand der Biographie von Adalbert Stifter die Bedeutung der persönlichen Auseinandersetzung mit kulturellen und nationalen Unterschieden vermitteln. 

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird im grenzüberschreitenden Mittelzentrum Neuhaus am Inn – Schärding durch die Entwicklung eines Corporate Designs gefördert. Schließlich soll der grenzüberschreitende „Vier Schlösser Lauf“ neben der sportlichen Komponente auch die Region zwischen Ering und Mining bekannter machen. 

Bei EFRE-Fördermitteln handelt es sich um Gelder, die vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der EU bereitgestellt werden. Im sogenannten „Kleinprojektefonds“ können grenzüberschreitende Maßnahmen mit bis zu 75% der förderfähigen Gesamtkosten finanziell unterstützt werden, wenn die Projektpartner aus Oberösterreich und Bayern sie gemeinsam umsetzen, die Kosten des Projektes maximal 25.000 Euro betragen und die Partner eine langfristige Kooperation anstreben. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Vereine oder lokale Organisationen in der Grenzregion. Nächste Einreichfrist für Kleinprojekte ist der 8. April 2020.

Interessenten können sich im Landratsamt Altötting an Dorothea Friemel (08671-502 763, Dorothea.Dr.Friemel@LRA-aoe.de) wenden.

Pressemeldung des Landratsamt Altötting

Rubriklistenbild: © picture alliance/Monika Skolimowska/zb/dpa

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