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FDP-Generalsekretär in Bayern

MdB Sandra Bubendorfer-Licht lud Dr. Volker Wissing nach Altötting ein

Vor der Gnadenkapelle im oberbayerischen Wallfahrtsort
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Vor der Gnadenkapelle im oberbayerischen Wallfahrtsort (v.l. ) : Altöttings 3. Bürgermeister Hubert Rothmayer, FDP-Generalsekretär Dr. Volker Wissing, FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer und der Altöttinger Kreisvorsitzende Konrad Kammergruber

Altötting - Der FDP-Generalsekretär Dr. Volker Wissing hat auf Einladung der FDP-Heimatabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht den oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting besucht.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Hubert Rothmayer, 3. Bürgermeister im Herz Bayern, führte die Besuchergruppe mit der FDP-Heimatabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht und dem Altöttinger Kreisvorsitzenden Konrad Kammergruber zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Kapellenplatz. Im Anschluss stellte sich Volker Wissing am Montag den Fragen von Erwin Schwarz, regionaler Redaktionsleiter des Alt-Neuöttinger Anzeigers.

„Wunderschön. Hier sieht man den Glauben fest in der Bevölkerung verwurzelt“, staunte der 51-jährige FDP-Politiker (evangelisch) in den Gängen der Gnadenkapelle. Hier reiht sich Votivtafel um Votivtafel und erzählt von gelungenen Operationen und Heilungen nach schweren Unfällen. Nicht fehlen durfte der Besuch der Stiftspfarrkirche mit dem Tod von Altötting (bayerisch: Tod z´Eding). Der Sensenmann mäht dabei im Takt der Uhr. Die 50 cm hohe Skelettfigur aus versilbertem Holz steht auf einer sieben Meter hohen Schrankuhr aus dem 17. Jahrhundert.

In der Nord-Ost-Ecke des Kreuzganges besuchte die Delegation eine schlichte Kapelle, die 1959 über der Stelle erbaut worden ist, an der am 28. April 1945 fünf Altöttinger Bürger von der SS ermordet wurden. In der Stiftskirche ist auch die Gruft von Jean T´Serclaes von Tilly zu finden. Der Feldherr aus dem Dreißigjährigen Krieg ruht in einem Metall-Sarkophag. Zuvor führte Hubert Rothmayer den FDP-Generalsekretär in die Herzkammer der Wittelsbacher: Hier ruhen – von der „Schwarzen Madonna“ bewacht – die Herzen des bayerischen Herrschergeschlechts vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Die Wittelsbacher waren früher die Landesherren in der linkrheinischen Pfalz, wo Volker Wissing, der in Landau geboren ist, seit 2011 Landesvorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz ist. Von 2016 bis 2021 war er rheinland-pfälzischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbu sowie stellvertretender
Ministerpräsident.

Im Redaktionsgespräch mit Erwin Schwarz vom Alt-Neuöttinger Anzeiger (ANA) betonte Wissing, dass er die Interessen und Belange der südostbayerischen Region mit dem Chemiedreieck verstehe, etwa die Sorge um ausreichend und günstige Energie. In seiner Heimatregion um Ludwigshafen sind 40.000 Mitarbeiter bei der BASF beschäftigt. Um Co2-frei und bezahlbaren Strom zu produzieren, werde es ohne Offshore-Anlagen nicht gehen. Dementsprechend benötige Deutschland Stromtrassen, die über Planbeschleunigungsgesetze schneller umgesetzt werden müssten. Um bei der Dekarbonisierung voranzukommen, bedürfe es
mehr Innovationen. „Wir müssen richtig Gas geben.“

Der FDP-Generalsekretär kritisierte die Grünen als „reine Großstadtpartei“, die Forderungen bei Elektromobilität und beim Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs seien in der Praxis auf dem Land nicht umzusetzen. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedürfe es mehr Individualverkehr als in der Großstadt. Die FDP setze auf die „Freiheit zur Verantwortung“ und auf die Kraft der Marktwirtschaft. Verbote seien ihr zuwider, auch beim Flugverkehr. Wissing wies dabei auf die Diskussion über das Verbot von Inlandsflügen hin. Natürlich sei es sinnvoller, mit der Bahn zu fahren. Viele Inlandsflüge würden wichtige Aufgaben als Zubringerdienste zu Auslandsflügen und zu getakteter Frachtlieferung erfüllen.

„Wir wollen regieren“, sagte Wissing der ANA zum Ausgang der Bundestagswahl am 26. September 2021. Konkrete Aussagen zu einer Wunschkoalition hat er nicht geäußert, auch wenn die Union näherstehe als die SPD oder die Grünen. „Wir sind mit unserem eigenen Programm unterwegs“, betonte Volker Wissing.

Pressemeldung des Abgeordnetenbüro Sandra Bubendorfer-Licht, MdB

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