AOK und Kreisverkehrswacht informieren

Mehr Sicherheit für Erstklässler auf dem Schulweg im Landkreis Altötting

Sicher Schulweg für Erstklässler
+
Foto vlnr: Heiko Schachtschabel, Rektor Max-Fellermeier-Schule, PHK Manfred Wasmeier, Jugendverkehrsschule Polizeiinspektion Altötting Alois Starflinger , AOK Altötting, Gisela Kriegl, Kreisverkehrswacht Altötting-Burghausen,

Landkreis Altötting - Am 8. September beginnt das neue Schuljahr und rund 115.000 Kinder machen sich in Bayern erstmals auf den Weg zur Schule. Auf sie kommen viele neue Aufgaben zu. Um Schulkinder auf ihrem Weg zur Schule für andere Verkehrsteilnehmer sichtbarer zu machen, stattet die AOK Altötting in Kooperation mit der Kreisverkehrswacht Altötting-Burghausen zum Schulstart die Erstklässler von 18 Schulen im Landkreis mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


„Kinder zählen zu den Schwächsten aller Verkehrsteilnehmer. Wir wollen mit der Aktion unseren Beitrag für einen sicheren und unfallfreien Schulweg leisten“, so AOK-Geschäftsstellenleiter Alois Starflinger. Gemeinsam haben sich AOK und Verkehrswacht zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder zu erhöhen. „Kleinere Kinder können Gefahren im Straßenverkehr noch nicht so gut einschätzen. Darum kommt Autofahrern wie Radfahrern die Aufgabe zu, besonders achtsam zu sein. Die Sichtbarkeit aller Vekehrsteilnehmer ist dabei ein wichtiger Faktor.“, so Gisela Kriegl von der Kreisverkehrswacht Altötting-Burghausen. Exemplarisch für die 18 an der Aktion im Landkreis beteiligten Schulen, nahm Rektor Heiko Schachtschabel von der Max-Fellermeier-Schule in Neuötting die ersten Sicherheitsüberwürfe entgegen.

Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste.


Jeder Schulweg sieht anders aus. Eines gilt aber für alle neuen Wege, egal ob diese zu Fuß, per Bus oder mit dem Auto bewältigt werden: Eltern - oder andere Verantwortliche - sollen mit den Kindern den sicheren Schulweg üben - vor dem ersten Schultag - und auch danach viel für die Sicherheit ihrer Kinder tun, denn jeder Schulweg soll sicher sein. Die Sommerferien bieten sich an, um den Kindern die Besonderheiten auf ihrem Schulweg zu zeigen, Verkehrssituationen durchzusprechen und richtige Verhaltensweisen einzustudieren.

Die Landesverkehrswacht Bayern empfiehlt:

Auswählen:

Wählen Sie den sichersten Schulweg aus! Oft lohnt ein kleiner Umweg, z.B. wenn dadurch Ampeln oder von Schülerlotsen betreute Wege genutzt werden können.

Vormachen:

Gehen Sie den ausgewählten Weg vor dem ersten Schultag mit dem Kind und erklären Sie schrittweise ihr demonstrativ vorbildliches Verhalten. Gehen Sie den Weg zu der Tageszeit und an einem Wochentag an dem auch das Kind zur Schule unterwegs sein wird.

Lernen lassen:

Lassen Sie ihr Kind unter ihrer Aufsicht selbständig Lösungen und Verhaltensweisen vorschlagen. Unterstützen Sie das Kind mit Lob. Korrigieren Sie mit Geduld und geben Sie ein gutes Beispiel.

Üben:

Üben Sie den richtigen Weg und das richtige Verhalten mehrfach vor dem ersten Schultag. Beginnen Sie das Training morgens zu Schulwegzeiten, so wirklichkeitsnah wie möglich. Auch der Rückweg muss geübt werden. Mittags ist meistens weniger los als morgens.

Überprüfen:

Bevor das Kind alleine zur Schule geht, achten Sie darauf ob es:

- am Bordstein immer anhält,

- den Blickkontakt mit dem Fahrzeugführer sucht,

- das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer berücksichtigt,

- die eigene Absicht deutlich anzeigt,

- die Geschwindigkeit von Fahrzeugen abschätzen kann

Zeit lassen:

Schicken Sie ihr Kind immer so rechtzeitig auf den Weg, dass es ihn in Ruhe bewältigen kann, auch wenn mal etwas dazwischen kommt.

Sich sehen lassen:

Die Kinder sollen so angezogen sein, dass sie auch bei schlechtem Wetter gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden können.

Sicher fahren und sicher aussteigen lassen:

Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen oder von der Schule abholen, muss für jedes einzelne Kind ein geeignetes Rückhaltesystem vorhanden sein. Parken Sie so, dass Ihr Kind sicher die Schule erreichen kann und keine anderen Kinder gefährdet werden. Der kürzeste Weg zum Schulhaus ist nicht immer der sicherste.

Mit dem Fahrrad erst nach bestandener Fahrradprüfung

Der Schulweg mit dem Fahrrad ist besonders gefährlich. Lassen Sie Ihr Kind erst mit dem Fahrrad alleine in die Schule fahren, wenn es die Fahrradprüfung erfolgreich bestanden hat.

Pressemeldung der AOK Altötting

Kommentare