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101 Einsätze im Jahr 2021

KIT des BRK Altötting - 365 Tage im Jahr ehrenamtliche Hilfe für die Seele

KIT-Fachdienstleiterin Manuela Kastenhuber (rechts) und ihre Stellvertreterin Monika Petershofer mit dem KIT-Einsatzfahrzeug vor der K-Schutz-Halle in Neuötting.
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KIT-Fachdienstleiterin Manuela Kastenhuber (rechts) und ihre Stellvertreterin Monika Petershofer mit dem KIT-Einsatzfahrzeug vor der K-Schutz-Halle in Neuötting.

Altötting - Sie sind zur Stelle, wenn Trauer und Leid nicht in Worte zu fassen sind: die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams (KIT) vom BRK Altötting. 101-mal ist das KIT 2021 ausgerückt und hat rund 300 Personen betreut.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Doch was bedeutet KIT eigentlich? „Krisenintervention bedeutet, die ambulante Betreuung und Beratung von Menschen, die akut psychisch gefährdet sind“, erklärt Manuela Kastenhuber, Fachdienstleiterin KIT beim BRK-Kreisverband Altötting. Solche „Gefährdungen“ entstehen oft bei Todesfällen, Unfällen, Gewalterfahrungen oder anderen Schadensereignissen. „Herzstillstand, plötzlicher Kindstod, Suizid, Verkehrs- oder Arbeitsunfall – immer, wenn Menschen ums Leben kommen, kann das bei Angehörigen, Freunden, Nachbarn, Augenzeugen oder Ersthelfern eine kritische, psychische Situation auslösen,“ so Kastenhuber. In dieser Notlage hilft dann das Kriseninterventionsteam. „Wir unterstützen Betroffene und bringen sie wieder dazu, agieren zu können“, erklärt die KIT-Leiterin weiter.

Alarmiert wird das KIT vom Rettungsdienst oder der Polizei über die Leitstelle in Traunstein. Oft unterstützt das KIT auch die Polizei bei der Überbringung einer Todesnachricht. Aber auch bei anderen Krisenlagen, wie etwa der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal, waren Kriseninterventionsteams im Einsatz.

Doch was braucht es, um diese wichtige Arbeit für die Seele tun zu können? Empathie und Teamfähigkeit seien gefragt, und man sollte mit beiden Beinen im Leben stehen. „Herzstück ist aber die Ausbildung“, so Kastenhuber. „Die KIT-Einsatzkräfte werden entsprechend ausgebildet, um einerseits Betroffene optimal zu unterstützen – andererseits die eigene Psyche zu schützen und die Einsätze zu verarbeiten.“ Rund zwei Jahre dauert die Ausbildung zum Kriseninterventionshelfer. „Die KIT-Mitarbeiter machen das alles ehrenamtlich. Daher freuen wir uns über Interessierte, die sich eine Mitarbeit beim KIT vorstellen können“, erklärt sie abschließend. Interessenten können sich beim BRK-Kreisverband Altötting unter 08671 5066 28 oder per E-Mail unter kit@kvaltoetting.brk.de melden. 

Pressemeldung des BRK KV Altötting

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