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Vulnerable Gruppen stärken

Impfzentrum Landkreis Altötting ruft betroffene Bevölkerungsgruppen zur 2. Auffrischungsimpfung auf

Landkreis Altötting - Nach Empfehlung der STIKO einer 2. Auffrischungsimpfung für bestimmte Bevölkerungsgruppen und Anweisung durch die bayerische Staatsregierung, bietet das Impfzentrum des Landkreises Altötting folgenden Personengruppen eine zusätzliche Impfung an.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Folgende Personengruppen sind angesprochen:

-         Menschen ab dem Alter von 70 Jahren,

-         BewohnerInnen in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

-         Menschen mit Immunsuppression ab dem Alter von 5 Jahren

-         Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solchen mit direktem PatientInnen- bzw. BewohnerInnenkontakt

Die Impfung kann frühestens 3 Monate nach der 1. Auffrischungsimpfung erfolgen, bei Personal in medizinischen und Pflegeeinrichtungen in der Regel frühestens nach 6 Monaten. Zur 2. Auffrischungsimpfung sind derzeit nur o.g. Bevölkerungsgruppen berechtigt. Die Berechtigung ist durch entsprechende Nachweise vor Ort zu belegen.

In den Pflegeheimen des Landkreises wird die 2. Auffrischungsimpfung derzeit schon vorbereitet.

Der o.g. berechtigte Personenkreis kann entweder einen Termin bei seinem Hausarzt vereinbaren, alternativ kann ein Termin im Impfzentrum wie gewohnt unter impfzentren.bayern gebucht werden. Bei Problemen steht neben einem Ansprechpartner der Städte und Gemeinden ab dem 23.2. Montag bis Freitag von 9:00 – 12:30 Uhr ein Callcenter des Impfzentrums unter 08671-9290711 zur Verfügung.

Aktuell können Termine im Impfzentrum von Mo-Fr von 14-18 Uhr gebucht werden. Für die Impfung werden die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna eingesetzt. Die Zeiten werden dem Bedarf angepasst.

Hintergrund der STIKO-Empfehlung für die 2. Auffrischungsimpfung:

Im Ausland (Israel, Chile und Dänemark) wurde bereits vor einigen Wochen mit einer 2. Auffrischungsimpfung für bestimmte Bevölkerungsgruppen begonnen, weil festgestellt wurde, dass der Schutz gegen symptomatische Infektionen bei der derzeit zirkulierenden Variante Omikron im zeitlichen Verlauf nach der 1. Auffrischungsimpfung abnimmt.

Ein Wiederanstieg von schweren COVID-19-Erkrankungen durch die aktuell zirkulierende Omikron-Variante zeichnet sich in Deutschland seit Mitte Januar 2022 in den Altersgruppen der 70–79-Jährigen und den ≥80-Jährigen ab.

Mit der 2. Auffrischungsimpfung soll der Immunschutz der o.g. vulnerablen Gruppen wieder gestärkt werden, um sowohl vor Omikron als auch vor weiteren drohenden Varianten zu schützen.

Mit einer 2. Auffrischungsimpfung für Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, insbesondere bei solchen mit Patient*innenkontakt, soll laut STIKO zum einen ein erhöhter individueller Schutz bei besonders hohem Expositionsrisiko und zum anderen die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung erreicht werden. Durch die Verhinderung eines Teiles der Infektionen nach 2. Auffrischimpfung können auch die Virustransmissionen reduziert werden.

Pressemeldung des Landratsamt Altötting

Rubriklistenbild: © Robert Michael

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