Baustelle an der B299

Berufsverkehr stockt an Autobahnausfahrt Altötting

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Altötting - Noch bis Ende August wird die ehemalige B299 zwischen Winhöring und dem Isenstausee komplett gesperrt sein.

Obwohl das zuständige Landratsamt Altötting eine großräumige Umfahrung über Wald bei Winhöring und Reischach eingerichtet hat, staut sich seit vier Wochen täglich der Berufsverkehr in nicht unerheblichem Maße. Besonders die Ampelanlage an der Autobahnausfahrt 22 „Altötting“ erzeugt zu den Stoßzeiten einen Rückstau auf der B299 in Richtung Altötting. 

Baustelle an der B299

„Ohne Ampel würde es einen Rückstau auf die Autobahn geben, weil gar keiner mehr raus kommt!“, begründet Pressesprecher Markus Huber vom Landratsamt diese Lösung. Um das Problem zu umgehen, könnte man im Falles eines Rückstaus aus Richtung München kommend auch bis zur Autobahnausfahrt 23 „Neuötting“ fahren und von dort aus seinen Weg fortsetzen. Für Berufspendler, die Richtung München müssen, böte sich alternativ an, die ehemalige B12 zu nutzen und bei Ausfahrt 19 „Mühldorf West“ auf- bzw. abzufahren.

Ob die Bauarbeiten an der Kreisstraße 35 möglicherweise früher abgeschlossen werden können, ist indes ein wohl gehütetes Geheimnis der Baufirma. Laut dem zuständigen Landratsamt Altötting spiele es aber letztlich auch kaum eine Rolle „ob das nun eine Woche früher oder später fertig wird“, so die Pressestelle. 

Gebaut wird seit Mitte Mai für rund eine Million Euro ein Kreisverkehr, der den Unfallschwerpunkt an der bis dato existierenden Ampelanlage an der Feldkirche bei Winhöring ersetzen wird. Der Landkreis hofft bei den Kosten auf einen Zuschuss des Freistaates von mehr als 50%. Außerdem beteiligt sich die Gemeinde Winhöring, die im gleichen Zuge noch für rund 300.000 Euro den Parkplatz an der Feldkirche neu gestaltet, am Kreisverkehr mit einem Viertel der Kosten. 

51 Parkplätze und zwei Stellplätze für Campingwagen wird es dort künftig geben. Seit Anfang Juni wird die Vollsperrung zusätzlich genutzt, um die Brücke über den Isenkanal, beim Stausee direkt westlich von Winhöring, zu renovieren. In diesem Zuge investiert die Gemeinde Winhöring ebenfalls weitere 160.000 Euro, um die Ortsteile Enhofen und Hart an die zentrale Wasserversorgung anzuschließen.

pbj

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