Dankgottesdienst zum Jubiläum der BRK-Kinderkrebshilfe 

BALU feiert 25. Geburtstag

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Das BALU-Team ist immer für Familien mit krebskranken Kindern da: Claudia Kastenhuber, Evelyn Käufl, Elisabeth Schneider, Claudia Erkelenz, Christa Kretzschmar, Heidi Prinz, Gerda Winkler (Leiterin Soziale Dienste) (v.l.n.r.).

Altötting - Man kann sich für Eltern kaum etwas Schlimmeres vorstellen, als dass eins ihrer Kinder lebensbedrohlich erkrankt. In dieser schwierigen Situation sind die Familien mehr denn je auf fachkundige und verständnisvolle Unterstützung angewiesen. Seit 25 Jahren nimmt die die Kinderkrebsgruppe BALU des Kreisverbandes Altötting des Bayerischen Roten Kreuzes diese Aufgabe war.

Anlässlich des Jubiläums fand jetzt in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Altötting ein Dankgottesdienst mit rund 100 Betroffenen und Angehörigen statt. Auch der BRK-Kreisvorsitzende Herbert Hofauer kam zu der Feier, die vom Chor Südwind musikalisch umrahmt und von Pfarrer Udo Sehmisch abgehalten wurde. 

Das Motto: "Wieder Mut zum Leben" machen

Gegründet wurde die Kinderkrebsgruppe BALU 1991 von Lotte Eichinger, Christa Kretzschmar und Ursula Krieger. Von Anfang an mit dabei war als medizinischer Begleiter der ehemalige Chefarzt der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin der Kreiskliniken Altötting-Burghausen, Prof. Dr. Roland G. Schmid. Als BALU startete, wurden zwei krebskranke Kinder betreut – heute sind es rund 40 Familien aus dem Landkreis. BALU ging hervor aus der Psychosozialen Krebsnachsorge des BRK-Kreisverbandes Altötting, die 1979 im Landkreis als Modellprojekt gestartet war. 

Auch das Logo von BALU strahlt Fröhlichkeit aus.

Heute wie damals lautet das Motto „Wieder Mut zum Leben“. BALU bedeutet Begleitung, Anteilnahme, Lebensmut und Unterstützung: „Die Betreuung krebskranker Kinder und deren Familien ist ein zentrales Anliegen der Psychosozialen Krebsnachsorge,“ so der BRK-Kreisvorsitzende Hofauer. Hier sei es wichtig, neben dem betroffenen Kind auch für die Eltern und Geschwister da zu sein.

2013 wurde die BALU-Trauergruppe für Eltern und Angehörige, die ein Kind durch eine Krebserkrankung verloren haben, ins Leben gerufen. 2014 kam die BALU Jugendgruppe dazu. Hier haben die Jugendlichen die Möglichkeit sich auszutauschen, sich gegenseitig zu stärken, miteinander zu sprechen, zu weinen und zu lachen. In der BALU Elterngruppe treffen sich die Eltern von krebskranken Kindern einmal im Monat. 

Ottfried Fischer ist Pate der Kinderkrebshilfe

Finanziert wird die BALU-Kinderkrebshilfe über Spenden. Viele Spender – von Firmen bis hin zu Einzelpersonen – haben in den letzten 25 Jahren dafür Sorge getragen, dass den Betroffen und den Angehörigen geholfen werden konnte. Besonders herauszuheben in der 25-jährigen Geschichte seien zwei Spenden, so Hofauer: 

1994 konnten 56.100 Mark aus dem Erlös der Benefizaktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks für ein neues Auto zur Betreuung übergeben werden. Damals mit dabei, Ottfried Fischer, Pate der Kinderkrebshilfe, der bereits 1993 die Kinderkrebsgruppe besucht hatte. 

2006 fand dann die „Rock für BALU“-Tour statt: Sieben Konzerte mit 3500 Besuchern fanden in vier Landkreisen statt. Dabei wurde ein sensationeller Spendenbeitrag von 50.000 Euro erzielt. 

Jede Spende zählt!

Und auch heute zählt für die Betreuung der krebskranken Kinder und deren Angehörigen jede einzelne Spende. Etwa um von Sorgen und Ängsten ein wenig abzulenken und allen, auch den gesunden Geschwisterkindern, unbeschwerte und fröhliche Stunden zu schenken. BALU organisiert und ermöglich zu diesem Zweck Aktionen und Ausflüge mit den Familien. Auch Herzenswünsche werden erfüllt. Und in schwierigen Situationen unterstützt BALU betroffene Familien mit finanziellen Zuwendungen

Als kleines Weihnachtsgeschenk gab’s anlässlich der anschließend stattfindenden Weihnachtsfeier von der OMV 1.250 Euro, die Firma Borealis spendete 1.000 Euro. Günter Schreiner aus Unterneukirchen unterstützte die BALU-Feier mit 500 Euro. Für die Nikolaussäckchen für alle BALU-Kinder und Geschwisterkinde sorgte Edeka Lechertshuber & Wimmer.

Pressemitteilung BRK Altötting

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