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Bürger erkundigt sich bei Stadt nach Verbesserungsmöglichkeiten

Kreisel in der Neuöttinger Bahnhofstraße: „Kamikaze-Radweg“

Laut dem besorgten Bürger aus Neuötting könnten Autofahrer fast geradeaus durch den Kreisverkehr in der Bahnhofstraße fahren.
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Laut dem besorgten Bürger aus Neuötting könnten Autofahrer fast geradeaus durch den Kreisverkehr in der Bahnhofstraße fahren. Auf der anderen Seite befindet sich die Überquerung der Radfahrer.

Im Vorfeld der Stadtratssitzung am 12. Mai betitelte ein Anwohner im Zuge der Bürgerfragestunde den Kreisel in der Neuöttinger Bahnhofstraße als „Kamikaze-Radweg“. Generell wäre die Radfahrpolitik in Neuötting „grottenschlecht“.

Neuötting – Die Querung am Kreisel in der Bahnhofstraße berge eine große Gefahr für die Radfahrer. „Das ist ein Kamikaze-Radweg geworden“, so die Meinung des Bürgers gegenüber dem Gremium. Denn die Autofahrer, die aus den Süden kommen, hätten durch die Konstruktion des Kreisverkehrs die Möglichkeit geradeaus durchzufahren.

Kreisel in der Neuöttinger Bahnhofstraße: Gefahr für Radfahrer?

Da sich auf dem anderen Seite des Kreisverkehrs die Überquerung für die Radfahrer befindet, könnte dies schnell gefährlich werden. Die Autofahrer könnten daher relativ schnell und ohne groß bremsen zu müssen dem Kreisverkehr passieren. Bei einer solchen überhöhten Geschwindigkeit könnten ganz schnell Radfahrer übersehen werden. Daher wolle er wissen, welche Möglichkeiten die Stadt sieht, den Kreisel zu verändern.

Seiner Einschätzung nach würden bereits jetzt viele Kinder diesen Radweg meiden. Ältere Menschen würden vorher absteigen, um die Querung zu passieren. Dies alles hätte zur Folge, dass auch viele Radfahrer den Gehweg am alten Stadtberg befahren. „Für die Verkehrssicherheit ist dies sicherlich keine großartige Geschichte“, glaubt der besorgte Bürger.

Bürger: „Die aktuelle Radverkehrspolitik in Neuötting ist grottenschlecht“

Dieses Phänomen würde besonders unter der Woche zu den Stoßzeiten im Berufsverkehr auftreten. Am Wochenende dagegen sei dies kein Problem. Im Zuge dessen erkundigte sich der Bürger auch um die Ergebnisse einer Radarmessung in der Bahnhofsstraße aus dem vergangenen Jahr.

„Die aktuelle Radverkehrspolitik in Neuötting ist grottenschlecht“, kritisiert der Bürger. Daher solle die Stadt prüfen, sich an dem neuen Radwegeverkehrskonzept des Bundes zu beteiligen. „Bitte unternimmt etwas für die Sicherheit der Radfahrer“, so sein abschließender Appell.

Bürgermeister Peter Haugeneder versprach, sich diesen Themen anzunehmen. „Wir haben es uns notiert und werden es unter anderem im nächsten Bauausschuss besprechen“, so Haugeneder.

jz

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